Karibisches Karpfencurry

Keine leichte Aufgabe: Biofisch hat diesen Herbst dem Bemühen gewidmet, den Karpfen vom typischen Weihnachts-Karpfen Image zu befreien. Eine leichte Aufgabe: Euch bei meinem zweiten Kochvideo mit WAUWAU Pfeffermühlen mit einem Karpfenrezept wieder in die Karibik zu entführen 🙂

Das Karpfenfleisch ist fest und das geschröpfte Filet nimmt den Geschmack von Gewürzen und Kräutern wunderbar auf. Da war der gedankliche Weg zum karibischen Green-Seasoning nicht mehr weit und von da ausgehend war ich gleich bei einem Curry mit Karpfen. Ich bin schon gespannt, wie’s Euch schmecken wird!

In meinem Bio-Fisch Kochkurs Karpfen geht’s übrigens auch darum die Vielfalt der Karpfenzubereitung auszuprobieren und zu erlernen.

Rezept: Curry mit Karpfen

für 4 – 6 Portionen | Video ansehen

  • 800 g geschröpftes Karpfenfilet
  • Zitronen- oder Limettenspalten zum Servieren

für das Green-Seasoning

  • 10 Stängel Koriander
  • 8 Stängel Petersilie
  • 6 Stämmchen Thymian
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Weißweinessig
  • Prise Chilipulver (wenn man’s schärfer mag auch gerne mehr)

für das Curry

  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 5 cm Ingwer
  • ½ Stängel Zitronengras
  • 1 EL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 – 2 TL Tamarindenmark
  • Chilipulver (nach Geschmack)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 


  1. Für das Green-Seasoning die ganzen Frühlingszwiebel (also mit dem grünen Teil), Koriander, Petersilie, Thymian und der Knoblauch gemeinsam fein gehackt und anschließend mit Olivenöl, Weißweinessig und Chilipulver vermischen.
  2. Karpfenfilet mit kaltem Wasser waschen, gut trocknen und von der Haut lösen. Das Karpfenfilet zerfällt dabei in unterschiedlich große Stücke, aber das ist okay so 🙂 Karpfenstücke mit Green-Seasoning würzen. Salzen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Zwiebel halbieren und klein würfeln. Ingwer in feine Streifen schneiden, das Zitronengras der Länge nach halbieren, fein schneiden und klein hacken.
  4. Zwiebel in Öl glasig rösten. Ingwer und Zitronengras dazu geben und einige Zeit vor sich hin schmurgeln lassen.
  5. Currypulver und Kurkuma bei niedriger Hitze einrühren.Am besten zieht man dazu den Topf von der Herdplatte. Der Geschmack und die Farbe von Currypulver entfalten sich nämlich am besten, wenn es bei milder Temperatur mit Fett vermischt wird, bei zu großer Temperatur wird es aber leicht bitter!
    Mit Kokosmilch aufgießen und sanft einkochen lassen.
  6. Die Currysauce mit Tamarindenmark, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Chili pikant abschmecken. Die marinierten Karpfenstücke in die heiße Currysauce legen. Zudecken und auf kleiner Hitze einige Minuten gar ziehen lassen. Nochmals abschmecken und sogleich servieren.

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