Herbstlicher Flammkuchen

Wieder ein Flammkuchen 🙂 Das Rezept vom Flammkuchenteig mit meinen damaligen Lieblingsbelägen hab ich schon im Sommer 2018 gepostet – aber irgendwie hab ich das Gefühl, Ihr glaubt mir nicht, wie einfach, schnell und unkompliziert er zu machen ist…

Daher jetzt noch mal im WauWau Rezeptvideo. Dieses Mal mit sehr herbstlichen Belägen denen der Käse von Stephan Gruber (https://kaes.at/) besonders gut steht! Ja, man kann natürlich auch anderen Käse verwenden, aber der Besuch von Stephans Marktständen oder seiner Website lohnt dennoch 😉

Ich mache den Flammkuchen gerne aus einem Topfen-Ölteig weil der etwas flaumiger wird als der Teig ohne Topfen und viel schneller gemacht ist als ein Germteig. Zack, zack, zack und der Flammkuchen ist fertig! Beim Kochkurs Glutenfrei kochen & backen am 12.11.19 werden wir auch wieder einen glutenfreien Flammkuchen machen.

Rezept: Flammkuchen mit herbstlichem Belag

für 1 Blech | Video ansehen

für den Teig

  • 200 g Mehl, glatt
  • 125 g Topfen 10%
  • 50 g Olivenöl
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz

zum Bestreichen

  • 125 g Topfen
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Variante 1: Kürbis & Speck

  • ¼ Hokkaido
  • 1 rote Zwiebel
  • 80 g Schinkenspeck
  • 100 g Gruyére
  • frische Salbeiblätter
  • Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Variante 2: Birne & Brimsen

  • 3 – 4 weiche Birnen
  • 1 roter Zwiebel
  • 150 g Brimsen
  • Thymian
  • Koriandersamen
  • Salz und frisch gemahlener Zitronenpfeffer

  1. Backrohr auf 220 ℃ Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Topfen mit Ei, Olivenöl und Salz in einer eher weiten Schüssel gut verrühren.
  3. Mehl mit dem Backpulver vermischen, unter die Topfenmasse rühren und dann verkneten. Ich mache das indem ich das Mehl zuerst mit dem Löffel unterrühre und, wenn der Teig nicht mehr ganz so feucht ausschaut, knete ich ihn in der Schüssel in mit der Hand. Dabei bestaube ich den Teig mit ein bissl zusätzlichem Mehl.
  4. Teig auf ein Backpapier legen, etwas bemehlen und 2 mm dünn auswalken – dabei wird er fast so groß wie das Blech.
    Möchte man lieber 2 kleinere Flammkuchen machen, den Teig einfach halbieren. Einen Teil auswalken und den anderen Teil abdecken oder in Frischhaltefolie wickeln und, je nach Dauer und Raumtemperatur, in den Kühlschrank legen oder heraußen liegen lassen.
  5. Ausgewalkten Teig mit dem Backpapier auf dein Blech heben und mit dem gewürzten Topen bestreichen.
  6. Variante Kürbis & Speck:
    Hokkaido waschen, entkernen und mit einem Sparschäler in dünne Scheiben hobeln. Roten Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Den Speck in Streifen schneiden und den Gruyére grob reiben. Den Flammkuchen mit den Kürbisscheiben belegen. Die Salbeiblätter in kleine Stück zupfen und mit dem roten Zwiebel über dem Kürbis verteilen. Mit Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit dem geriebenem Käse bestreuen.
    Variante Birnen & Brimsen:
    Roten Zwiebel, schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Birnen vierteln, schälen und entkernen. In Spalten schneiden und mit dem roten Zwiebel auf dem Flammkuchen verteilen. Thymian von den Stämmchen rebeln und über den Flammkuchen streuen. Wer die Koriandersamen in der Mühle hat, den Flammkuchen einfach damit würzen, wer nicht, hackt die Koriandersamen zuerst (ich geb dazu gerne ein bissl Wasser oder Öl auf die Koriandersamen, damit sie nicht davon springen). Den Brimsen auf dem Flammkuchen verteilen.
  7. Flammkuchen auf der untersten Schiene bei 220° C Ober- und Unterhitze 10 Minuten backen, dann auf den Boden des Backrohres stellen und bei derselben Temperatur weitere 4 – 5 Minuten backen.
    Da jedes Backkrohr ein bissl anders tut, den Flammkuchen dabei beobachten. Der Teig soll jedenfalls an der Unterseite eine durchgehend schöne Farbe haben. Wenn notwendig, den Flammkuchen anschließend noch kurz ganz oben ins Rohr schieben, damit er ein bissl Farbe bekommt.

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