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Rezepte

Marillenzeit 🙂 Für alle, die schon Marillenmarmelade eingekocht, Marillenkuchen gebacken und Marillenknödel gemacht haben eine neue Lieblingskombination von mir: Marille & Chili. Der Marillenröster mit Chili peppt jede Käseplatte auf. Versprochen!

Okay, okay, beim Dreh vom Rezeptvideo bei WauWau hab ich’s mit dem pfeffern vom Käse ein bissl übertrieben. Aber Ihr wisst ja, wie gerne ich die Mühlen von WauWau verwende und der Kubebenpfeffer riecht dann auch noch sooo gut…

Rezept: Marillenröster mit Chili

für ca 300 ml | Video ansehen

  • 500 g Marillen
  • 50 g – 80 g Kristallzucker (das richtet sich ganz nach den Marillen und dem eigenen Geschmack)
  • etwas Zitronensaft
  • gemahlener Chili

  1. Marillen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden.
  2. Marillenspalten mit Zucker und Zitronensaft in einen Topf zugedeckt aufkochen. Mit halb aufgelegtem Deckel bei mittlerer Hitze und unter wiederholtem Umrühren langsam weich dünsten (das dauert meistens so 10 – 15 Minuten).
    Da kommt’s ganz auf die Marillen und den eigenen Geschmack an – wird der Marillenröster zu flüssig, dann einige Zeit ganz ohne Deckel kochen lassen, legen sich die Marillen sehr am Topfboden an, etwas Wasser dazu geben.
  3. Marillenröster mit Chili würzen, etwas auskühlen lassen und abschmecken.

Sommerküche! Fattoush ist perfekt für heiße Sommertage – lediglich, das Backrohr muss zum Rösten der Brotwürfel eingeschalten werden. Aber selbst das kleine Bissl Mehrwärme hat beim Aufnehmen des letzten Rezeptvideos bei WauWau Pfeffermühlen für Jammern gesorgt… Bei wem? Ich sag niiiicht… 🙂

Eigentlich geht’s beim Fattoush wirklich nur um’s Kleinschneiden. Die, die mich kennen wissen, dass ich dabei ein bissl pingelig bin, denn für’s Mundgefühl ist’s einfach lässig, wenn alles einigermaßen gleichmäßig gewürfelt ist.

Also, nehmt Euch ein bissl Zeit, ein großes Brett, ein gutes Messer und ein Glas Limonade, einen Spritzer oder sonst ein erfrischendes Getränk zur Hand und auf geht’s! ☀️

Rezept: Fattoush – Brotsalat

für 4-6 Personen

  • 300 g Weißbrot
  • 500 g Paradeiser
  • 1 Gurke
  • 1 gelber Paprika
  • ½ Bd Radieschen
  • ½ Bd Petersilie
  • ½ Bd Minze
  • ½ Bd Dille
  • das Grüne von 2 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl

für das Dressing

  • 70 ml Zitronensaft (das ist der Saft von 1 ½ – 2 Zitronen)
  • 70 ml Olivenöl
  • ½ EL Sumac
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer


  1. Für das Dressing Sumac in eine kleines Schüssel geben und mit kochendem Wasser gerade eben so übergießen. Einige Zeit quellen und dabei auskühlen lassen. Sumac samt Wasser, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer in ein Glas mit Deckel geben. Gut schütteln. Das Dressing sehr salzig und sauer abschmecken – nur Mut, es zahlt sich aus 🙂
  2. Backrohr auf 180˚ C Umluft vorheizen. Weißbrot in 1,5-2 cm große Würfel schneiden. Auf einem Backblech verteilen, kräftig mit Olivenöl beträufeln und mit den Händen durchmischen. Im Backrohr bei 180˚ C Umluft in 10-12 Minuten knusprig braun rösten, dabei einmal wenden.
  3. Paradeiser in eher kleine Würfel schneiden und samt dem austretenden Saft in eine große Schüssel geben. Gurke der Länge nach vierteln und entkernen. Jedes Gurkenviertel der Länge nach dritteln und dann quer in kleine Würfel schneiden. Paprika vom Strunk befreien, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Radieschen in kleine Würfel oder feinblättrig schneiden. Das Grüne von den Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie, Minze und Dille hacken. Alles zum Paradeiser in die Schüssel geben.
  4. Das geschnittene Gemüse mit den Kräutern und der Hälfte der gerösteten Brotwürfel grob mischen. Mit dem Dressing übergießen, behutsam verrühren und abschmecken. Kurz vor dem Servieren die restlichen, gerösteten Brotwürfel unterheben und, wenn man möchte, mit zusätzlichem Sumac bestreuen.

Mein Tipp:

Für Fattoush eignet sich Weißbrot mit etwas festerer Krume und Kruste wie z.B. Ciabatta oder Baguette besser, als eins mit sehr feinen Poren. Außerdem muss das Brot keinesfalls frisch sein! Es lässt sich sogar besser in Würfel schneiden, wenn es schon 1-2 Tage alt ist. Die perfekte Brotaufarbeitung also 🙂

Im Mai durfte ich für ein Geburtstagsfest in Vinarós, Spanien, kochen 🙂 Dieses Gericht ist eine Inspiration, die bei den Gästen sehr gut angekommen ist – ich hoffe, Ihr werdet es auch mögen!

Sehr erfrischend, schnell gemacht und gut zum Vorbereiten – ideal also für’s Mitnehmen, Picknicken, Grillen, Mittag- oder Abendessen an einem heißen Sommertag ☀️

Danke WauWau für die lustige Zeit während dem Drehen des Rezeptvideos und den Zitronenpfeffer aus der sonnengelben Jumsy – der steht dem Gericht hervorragend 🙂 Viel Spaß beim Nachkochen und schönen Juni!

PS. Kichererbsen & Chorizo mögen übrigens auch viele, die eigentlich keine Fans von Kichererbsen sind. Bitte ausprobieren!

Rezept: Kichererbsen & Chorizo

für 4 Personen | Video ansehen

  • 100 g Chorizo
  • 250 g gegarte Kichererbsen
  • 50 g gemischte Nüsse
  • ½ Bd Petersilie
  • 50 ml Zitronensaft
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Zitronenpfeffer (oder auch frisch gemahlener Pfeffer und geriebene Zitronenschale)

  1. Die gemischten Nüsse auf ein Blech verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 175° C Ober- und Unterhitze 8 Minuten rösten. Etwas auskühlen lassen. Die Haut der Hasel- und Walnüsse zwischen den Handflächen abrebeln. Nüsse grob hacken.
  2. Chorizo in kleine Stücke schneiden und in wenig Öl recht knusprig braten. (Das raucht ziemlich – Fenster auf und keine Sorgen machen 🙂 ) Gebratene Chorizostücke aus dem Fett heben, auf ein Brett legen und etwa auskühlen lassen. Recht fein hacken.
  3. Kichererbsen abspülen und mit den grob gehackten Nüssen und der fein gehackten, knusprigen Chorizo in einer Schüssel geben. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und frisch gemahlenem Zitronenpfeffer (oder schwarzen Pfeffer und etwas geriebener Zitronenschale) pikant abschmecken. Wenn’s jetzt ein bissl zu sauer und ein bissl zu salzig schmeckt, ist’s gerade recht. Marinierte Kichererbsen & Chorizo gut 30 Minuten durchziehen lassen.
  4. Petersilie hacken. Kichererbsen & Chorizo nochmals abschmecken und die Petersilie kurz vor dem Servieren einrühren (damit sie schön grün bleibt, denn durch die Zitrone verfärbt sich nämlich bräunlich-grün…).

Die Spargelsaison hat begonnen!!! Aus lauter Freude über den köstlichen Spargel meines liebsten Bio-Spargel Produzenten Brandenstein poste ich heute nichts Österliches, ich hoffe, Ihr verzeiht!

Persönlich mag ich den Spargel ja besonders gerne, wenn er gebraten wird und das tut, meiner Meinung nach, sowohl dem Weißen als auch dem Grünen sehr gut 🙂

Für mein Rezept für Penne mit gebratenem Spargel, das ich extra für das Rezeptvideo mit WAUWAU Pfeffermühlen erarbeitet habe, könnt Ihr daher sowohl weißen als auch grünen Spargel verwenden. Wichtig ist nur, dass der Spargel dick genug ist. Ich empfehle Solo oder sogar Solo Plus, dann behalten die Spargelstücke nämlich den notwendigen Biss.

Meine Idee war ein Rezept, das schnell gekocht ist, aber nicht so schmeckt… Ich hoffe, das ist mir gelungen 🙂

Ich wünsche Euch Guten Appetit und natürlich auch frohe Ostern.

Rezept: Penne mit gebratenem Spargel

für 4 Personen | Video ansehen

  • 700 g Spargel
  • 350 ml Schlagobers
  • 125 ml Weißwein
  • 60 g geriebener Parmesan (das sind 6 gscheite EL)
  • 1 Bd Petersilie
  • Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 320 g Penne
  • geriebener Parmesan zum Servieren

  1. Penne in Salzwasser bissfest kochen.
  2. Petersilie hacken, reichlich Parmesan reiben (an den zusätzlichen Parmesan zum Servieren denken 🙂). Beides beiseite stellen.
  3. Spargel sorgfältig schälen, die Enden abschneiden und den restlichen Spargel in ca 1,5 cm lange Stücke schneiden.
  4. Wenig Olivenöl in einer großen Pfanne recht heiß werden lassen. Geschnittenen Spargel dazu geben und bei großer Hitze anbraten bis er schön braun, aber noch bissfest ist. (Das gelingt nur, wenn man bei wirklich großer Hitze arbeitet und, Ihr kennt mich ja, nur wenig umrührt!)
  5. Die Hälfte vom Schlagobers über den gebratenen Spargel gießen und einkochen lassen. Mit Weißwein aufgießen, wieder einkochen bis die Sauce eindickt. Das restliche Schlagobers dazu geben und mit Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.
  6. Die Pfanne vom Herd nehmen, Parmesan und Petersilie in die Sauce einrühren. Sogleich mit den warmen Penne vermischen und heiß servieren.

In der Karibik gibt’s Rezepte für Banana Bread wie Sand am Meer. Pur, mit Nüssen, mit Schokolade, mit braunem Zucker, mit Öl, mit Butter,… So unterschiedlich Banana Bread auch schmecken kann, mit Brot hat es nie etwas zu tun und in all meinen Jahren in der Karibik konnte mir niemand sagen, warum es dennoch „Bread“ heißt.

Namen hin oder her, das Banana Bread ist ein wunderbar flaumiger Kuchen, der wirklich blitzschnell gemacht ist.

Auf meiner karibischen Lieblingsinsel, Grenada, wachsen Bananen, Kakao, Zimt, Muskatnuss und die Eier kommen sowieso von den allgegenwärtigen Hühnern am Straßenrand. Dort also ein total lokaler Kuchen, der eigentlich immer dann gemacht wird, wenn zu reife Bananen verarbeitet gehören. Bei der Menge an Bananenstauden, die dort wachsen, also so gut wie immer 🙂

Seit ich weiß, wie viel Arbeit es ist Bananen, Kakao, Zimt und Muskatnuss anzubauen freue ich mich umso mehr, dass bei uns all diese Produkte fair getraded zu kaufen gibt. Die Bäuerinnen und Bauern vor Ort, haben sich diese Wertschätzung mehr als verdient!

Für das Kochvideo mit WauWau Pfeffermühlen habe ich das Banana Bread ausgewählt um Euch zu zeigen, wie wunderbar Muskatnuss in Süßes passt – traut Euch nur und dreht kräftig an der Muskatmühle 🙂

Rezept: Banana Bread

für eine Kastenform mit ca 25 cm Länge | Video ansehen

  • 200 g Fruchtfleisch von (je nach Größe) 2 – 3 Bananen
  • 200 g Mehl, glatt
  • 80 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 50 g Bitterschokolade
  • 2 Eier
  • 2 EL Milch oder Rum
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • ½ TL Zimt
  • kräftig Muskatnuss
  • kräftige Prise Salz

  1. Das Backrohr auf 150˚ C Umluft vorheizen, die Kastenform buttern und mehlieren oder mit Backpapier auslegen.
  2. Butter auf kleiner Flamme schmelzen und anschließend leicht überkühlen lassen. Bananen mit einer Gabel sehr gut zerdrücken.
  3. Zucker, zerlassene Butter und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen verrühren. Ein bissl stehen lassen, dabei löst sich der Zucker auf 🙂
  4. Glattes Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Salz gut vermischen.
  5. Bitterschokolade in kleine Stücke hacken. Ich schneide die Bitterschokolade lieber in sowas wie Späne – das geht am besten mit einem eher großen Messer.
  6. Die Zucker-Butter-Eier-Mischung mit dem Schneebesen gut verrühren (es darf ruhig ein bissl schaumig werden). Die Hälfte vom Mehl einrühren (das darf ruhig ein bissl schlampig sein und geht am besten mit einer Teigspachtel), zermuste Bananen und Milch oder Rum unterrühren (wieder nicht zu viel rühren), die zweite Hälfte vom Mehl einrühren (ja, auch das wieder eher schlampig) und zum Schluss die gehackte Bitterschokolade unterheben.
  7. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 150˚ C Umluft ca 60 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe machen (auf einem in die Mitte des Banana Bread gestochenen Holzstäbchens darf kein Teig mehr kleben).
  8. Den Kuchen aus dem Rohr nehmen, 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, stürzen und vor dem Anschneiden mindestens eine Viertelstunde auskühlen lassen. Ja, das ist eine kleine Ewigkeit…

Gerade rechtzeitig zum Aschermittwoch gibt’s heute mein Lieblingsrezept für Heringssalat – eher pur und ohne viel Schnickschnack. Und weil man’s dazu braucht auch mein Rezept für Blitzmayonnaise. Zu den Rezepten gibt’s auch wieder ein Video – danke WAUWAU Pfeffermühlen! Gutes Gelingen & guten Appetit 🙂

(Ja, ich verwende wirklich ein ganzes Ei für meine Mayonnaise – sie wird dadurch ein bissl leichter 🙂 Wer das nicht möchte, kann statt dem ganzen Ei zwei Dotter verwenden!)

Rezept: Heringssalat mit Blitzmayonnaise

für 6 – 8 Portionen | Video ansehen

für den Heringssalat

  • 600 g speckige Erdäpfel
  • 100 g Essiggurkerln
  • 50 g Zwiebel
  • 2 Äpfel
  • 250 g Mayonnaise (siehe Zutaten Blitzmayonnaise)
  • 200 g Sauerrahm
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • hart gekochte Eier

für die Blitzmayonnaise (ca. 250g)

  • 250 ml Öl
  • 1 ganzes Ei
  • 1 ½  TL Senf
  • 1 TL Essig
  • 1 TL Salz
  • Prise Salz
  • frisch gemahlener grüner Pfeffer

  1. Alle Zutaten für die Mayonnaise in der angegebenen Reihenfolge in einen schmalen Mixbecher geben.
  2. Den Mixstab so am Boden des Bechers platzieren, dass das Ei mit dem Mixstab „eingefangen“ wird. Den Mixstab in Betrieb nehmen und, wenn man sieht, dass sich Mayonnaise bildet langsam nach oben ziehen. Abschmecken. Fertig 🙂
  3. Erdäpfel mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen und halb zugedeckt köcheln lassen, bis sie weich sind. Abfrischen und sogleich schälen (denn solange die Erdäpfel noch lauwarm sind lassen sie sich leicht schälen).
  4. Mayonnaise und Sauerrahm in einer größeren Schüssel verrühren.
  5. Heringsfilets in fingerdicke Stücke schneiden. Essiggurkerln der Länge nach viertel und dann in kleine Stücke schneiden. Zwiebel sehr klein und die Erdäpfel etwas größer würfeln. Die Äpfel vierteln, entkernen, schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
  6. Alle Zutaten zur Mayonnaise-Sauerrahm Mischung geben und unterheben. Mit Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und vielleicht ein bissl Marinade vom Hering pikant abschmecken. Im Kühlschrank mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.
  7. Die hart gekochten Eier schälen und in Scheiben oder Spalten schneiden und den Heringssalat damit dekorieren.

Toll, WauWau Pfeffermühlen hat jetzt eine Koriander Mühle im Sortiment! Die möchte ich natürlich total gerne ausprobieren… Für unser gemeinsames Rezept-Video im Jänner habe ich daher ein Rezept für saftig-zartes Hühnerfilet entwickelt, das ich mich Koriandersamen würze 🙂 Dazu gibt’s zitronigen Fenchel. Der schmeckt fast immer und auch denen, die Fenchel sonst nicht so mögen…

Ein wirklich superschnelles Gericht das, wie ich finde, sowohl an sonnigen wie auch an trüben Jännertagen gut passt! Und was soll ich sagen – in die Koriander Mühle habe mich verliebt!

Rezept: Gebratenes Hühnerfilet & zitroniger Fenchel

für 2 Portionen | Video ansehen

für die gebratenen Hühnerfilets

  • 2 Hühnerfilets
  • 1 TL Koriandersamen
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Condimento Bianco
  • ½ TL Honig
  • kräftige Prise Muskatnuss
  • Chilli, nach Geschmack
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für den zitronigen Fenchel

  • 500 g Fenchel
  • 100 g Rucola oder frischer Blattspinat
  • 125 g Creme fraiche
  • 100 ml Gemüsefond
  • Schale und Saft von ½ unbehandelter Zitrone
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  1. Backrohr auf 160˚C Umluft vorheizen.
  2. Die Hühnerfilets zuputzen (was ich wegschneide und was ich dran lasse, seht Ihr im Rezept-Video).
  3. Um Hühnerfilets und Gewürze zusammenzubringen gibt es zwei Möglichkeiten:Die restlichen Zutaten für die gebratenen Hühnerfilets zu einer Marinade verrühren und die Hühnerfilets anschließend damit einreiben.Die Hühnerfilets in eine ofenfeste Form legen (die brauchen wir später noch). Die restlichen Zutaten für die gebratenen Hühnerfilets direkt auf die Hühnerfilets verteilen und dann kräftig vermischen und einreiben.

    Das ist beim
    Einreiben ein bissl eine Patzerei, aber man spart sich das Schüsserl für die Marinade 😉

    Die Koriandersamen müssen in beiden Fällen vorher zerkleinert werden. Dazu legt Ihr sie entweder auf ein Brett, gebt ein bissl Öl dazu (dann springen sie nicht so weg) und hackt sie klein oder Ihr verwendet einen Mörser oder Ihr habt diese echt lässige Koriander-Mühle von Wauwau, die ich im Video verwende! Ich bin ja eher ein Purist, wenn’s um Küchengeräte geht, aber in diese Koriander-Mühle habe ich mich verliebt 🙂
  4. Öl in einer Pfanne gut erhitzen, die Hühnerfilets einlegen und von jeder Seite ca 1 Minute anbraten. Sie sollen dabei nur angebraten und nicht durchgebraten werden. Dabei einfach in der Pfanne liegen lassen und nur einmal wenden. Ich weiß, das ist schwer – aber es macht soooo einen Unterschied!
  5. Hühnerfilets in die ofenfeste Form legen und im vorgeheizten Backrohr bei 160 ˚ Umluft 17 – 20 Minuten fertig garen. Aus dem Rohr nehmen, zudecken und 5 Minuten rasten lassen.
  6. In der Zwischenzeit den Fenchel der Länge nach vierteln, den Strunk entfernen und quer in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  7. Öl in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Den Fenchel scharf anbraten (er soll dabei schon ein bissl Farbe bekommen), mit Gemüsefond aufgießen, zudecken und bei sanfter Hitze weich dünsten.
  8. Creme fraiche, Zitronenschale und -saft einrühren und mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer kräftig abschmecken. Rucola oder frischen Blattspinat dazu geben und gerade so zusammenfallen lassen. Nochmals abschmecken und mit den Hühnerfilets servieren.

Kurz vor dem Fest noch die perfekte Weihnachtsnachspeise! Das Eierlikör Mousse kann super vorbereitet werden und ist so schnell zubereitet, dass sich fast noch eine Porberunde ausgeht… 😉 Auch wenn’s dadurch ein bissl länger dauert und es sicher genügend Kekserln gibt – auf die Spekulatiushippen bitte nicht verzichten!

Füllt man das Mousse, so wie ich’s im Video von WAUWAU Pfeffermühlen zeige in Tiefkühlsackerln, braucht’s kaum Platz im wahrscheinlich viel zu vollen Kühlschrank und lässt sich kurz vor dem Servieren problemlos in Glaserln spritzen 🙂

Gutes Gelingen & Frohe Weihnachten!

Rezept: Eierlikör Mousse mit Orange & Spekulatiushippe

für 4 – 6 Portionen | Video ansehen

für das Eierlikör Mousse

  • 220 g Eierlikör
  • 150 g Sauerrahm
  • 300 ml Schlagobers
  • 2 EL Staubzucker
  • 4 Blatt Gelatine

zum Servieren

  • 1 Orange
  • Bitterschokolade

für die Spekulatiushippe

  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl, glatt
  • 50 g Staubzucker
  • 30 g Eiklar
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • Prise Salz
  • Mandelblättchen zum Bestreuen

  1. Für das Eierlikör Mousse ist es wichtig, dass sowohl der Eierlikör als auch der Sauerrahm Zimmertemperatur haben – also beides rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen 🙂
  2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eierlikör, Sauerrahm und Staubzucker gut verrühren.
  3. Sobald die Gelatine weich ist, aus dem Wasser heben, mit 50 g vom Schlagobers in ein kleines Reinderl geben und bei niedriger Temperatur schmelzen.
  4. Geschmolzene Gelatine in die Eierlikör-Sauerrahm Mischung einrühren. Das geht am besten, indem man zuerst etwas von der Eierlikör-Sauerrahm Mischung zum Temperaturangleichen in die geschmolzene Gelatine einrührt und erst dann zur Eierlikör-Sauerrahm Mischung gibt.
  5. Schlagobers cremig aufschlagen und vorsichtig unter die Eierlikör-Sauerrahm Mischung heben. In individuelle Gläschen füllen und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden, aber besser noch über Nacht, fest werden lassen.
  6. Für die Spekulatiushippe ein Blech mit Backpapier auslegen und das Backrohr auf 180° C Ober – und Unterhitze vorheizen.
  7. Butter vorsichtig schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen.
  8. Eiklar und eine Prise Salz mit einem Schneebesen leicht aufschlagen. Mehl und Staubzucker dazu sieben, ausgekühlte Butter und das Lebkuchengewürz dazugeben. Glattrühren.
  9. Den Teig sehr dünn auf dem Ganzen, mit Backpapier ausgelegten, Blech verstreichen. Ja, es ist wirklich genug Teig für das ganze Blech 🙂 Mit den Mandelblättchen bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° C Ober – und Unterhitze 10 – 12 Minuten backen.
  10. Aus dem Rohr nehmen und die gebackene Hippe gleich mit Hilfe des Backpapiers vom Blech ziehen. Etwas auskühlen lassen und in Stücke brechen.
  11. Orange filetieren.
    Die Orangen dazu oben und unten so abschneiden, dass das Fruchtfleisch sichtbar wird. Anschließend mit einem Messer so großzügig schälen, dass die weiße Innenseite der Schale und die äußere Haut der Orangenspalten mit entfernt werden. Die geschälte Orange nun in die hohle linke Hand legen. Mit einem kleinen, Messer die Orangenfilets nun so herausschneiden, dass sie von den Zwischenhäuten befreit sind. Das geht am besten, indem man immer knapp links und rechts neben den Zwischenhäuten schneidet.
    Von der Bitterschokolade mit einem großen Messer Späne abschaben.
  12. Das Eierlikör Mousse vor dem Servieren mit den Orangenfilets belegen und mit den Schokoladenspänen bestreuen. Einen Teil der Spekulatiushippen dekorativ in die Gläschen stecken, die Rest sofort vernaschen oder für einen anderen Zweck aufheben.

Tipp

Lebkuchengewürz lässt sich, so man alle Gewürze zu Hause hat, sehr leicht selber herstellen. Ich mische dazu:

  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • ½ TL Piment, gemahlen
  • ½ TL Koriander, gemahlen
  • 1 Msp Nelken, gemahlen
  • 1 Msp Ingwer, gemahlen
  • 1 Msp Mace, gemahlen
  • Muskatnuss, gerieben

Wenn Weihnachten naht, beschäftigt man sich meistens nicht nur mit den noch fehlenden Geschenken, sondern auch mit dem Weihnachtsmenü. Für mich ja eine Lieblingsbeschäftigung 🙂 Vielleicht kommt da mein Rezept für gebackenen Ricotta gerade recht!

Eine herrlich leichte Vorspeise, die ich Euch sowohl mit gerösteten Walnüssen & Walnussöl als auch mit schwarzer Trüffel ans Herz legen möchte. Sehr köstlich und perfekt zum Vorbereiten!

Den Ricotta einfach wie im Rezept beschrieben backen, aus den Förmchen nehmen und auskühlen lassen. Kurz vor dem Servieren bei 100˚ C Ober- und Unterhitze ein paar Minuten erwärmen, anrichten und servieren.

PS: Im Film verwende ich die gehackten schwarzen Trüffel von Zigante (erhältlich bei Wald und Wiese) und das Walnussöl von Hartls!

Rezept: Gebackener Ricotta mit schwarzer Trüffel oder Walnüssen

für 4 Vorspeisenportionen | Video ansehen

für den gebackenen Ricotta

  • 250 g Ricotta
  • 60 g Sauerrahm
  • 10 g Stärke
  • 2 Eier
  • 1 EL geriebener Parmesan
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Stämmchen Thymian
  • Prise Chili
  • Salz und frisch gemahlener Zitronenpfeffer

zum Anrichten

  • 100 g Vogerlsalat
  • 2 EL Condimiento Bianco
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Passionsfruchtsirup
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • geriebener Parmesan

Variante 1: schwarze Trüffel

  • 1 kleines Gläschen gehackte Trüffel oder 1 frische, schwarze Trüffel
  • 1 Bd Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Variante 2: Walnüsse

  • 40 g Walnüsse
  • 1 Bd Petersilie
  • Olivenöl
  • Walnussöl
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

  1. Für den gebackenen Ricotta Backrohr auf 200˚ C Ober- und Unterhitze vorheizen. 4 Souffléförmchen (à ca 120 ml) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstauben. Thymian abrebeln und klein hacken.
    • Variante Walnuss: Walnüsse auf einem Blech verteilen und bei 180˚ C Ober- und Unterhitze rösten. Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Die Temperatur auf 200˚ C Ober- und Unterhitze erhöhen.
  2. Ricotta, Sauerrahm und Eier glatt verrühren. Stärke, Parmesan und Olivenöl einrühren. Masse mit Thymian, einer Prise Chili, Salz und Zitronenpfeffer kräftig würzen. In die vorbereiteten Souffléförmchen füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 200˚ C Ober- und Unterhitze 20 – 25 Minuten goldbraun backen.
  3. Petersilie fein hacken, großzügig mit Olivenöl übergießen und mit Salz und frisch gemahlenem, schwarzen Pfeffer würzen.
    • Variante Walnuss: Die Haut der ausgekühlten Walnüsse zwischen den abrebeln, die Nüsse grob hacken.
  4. Gebackenen Ricotta aus den Förmchen nehmen und auf Tellern anrichten. Petersilie-Olivenölmischung darauf verteilen. Mit gehackten Trüffel aus dem Glas garnieren oder den frischen Trüffel drüber hobeln. Mit geriebenem Parmesan bestreuen.
  5. Vogerlsalat waschen und trocken schleudern. Condimiento Bianco, Olivenöl, Passionsfruchtsirup, Salz und frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer zu einem cremigen Dressing verrühren.
  6. Gebackenen Ricotta aus den Förmchen nehmen und auf Tellern anrichten. Petersilie-Olivenölmischung darauf verteilen.
    • Variante Trüffel: Mit gehackten Trüffel aus dem Glas garnieren oder den frischen Trüffel drüber hobeln. Mit geriebenem Parmesan bestreuen.
    • Variante Walnuss: Mit Walnussöl beträufeln. Mit dem geriebenen Parmesan und den gehackten Walnüssen bestreuen.
  7. Vogerlsalat in der vorbereiteten Marinade schwenken und neben dem gebackenen Ricotta anrichten. Sofort servieren.

Keine leichte Aufgabe: Biofisch hat diesen Herbst dem Bemühen gewidmet, den Karpfen vom typischen Weihnachts-Karpfen Image zu befreien. Eine leichte Aufgabe: Euch bei meinem zweiten Kochvideo mit WAUWAU Pfeffermühlen mit einem Karpfenrezept wieder in die Karibik zu entführen 🙂

Das Karpfenfleisch ist fest und das geschröpfte Filet nimmt den Geschmack von Gewürzen und Kräutern wunderbar auf. Da war der gedankliche Weg zum karibischen Green-Seasoning nicht mehr weit und von da ausgehend war ich gleich bei einem Curry mit Karpfen. Ich bin schon gespannt, wie’s Euch schmecken wird!

In meinem Bio-Fisch Kochkurs Karpfen geht’s übrigens auch darum die Vielfalt der Karpfenzubereitung auszuprobieren und zu erlernen.

Rezept: Curry mit Karpfen

für 4 – 6 Portionen | Video ansehen

  • 800 g geschröpftes Karpfenfilet
  • Zitronen- oder Limettenspalten zum Servieren

für das Green-Seasoning

  • 10 Stängel Koriander
  • 8 Stängel Petersilie
  • 6 Stämmchen Thymian
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Weißweinessig
  • Prise Chilipulver (wenn man’s schärfer mag auch gerne mehr)

für das Curry

  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 5 cm Ingwer
  • ½ Stängel Zitronengras
  • 1 EL Currypulver
  • 2 TL Kurkuma
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 – 2 TL Tamarindenmark
  • Chilipulver (nach Geschmack)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 


  1. Für das Green-Seasoning die ganzen Frühlingszwiebel (also mit dem grünen Teil), Koriander, Petersilie, Thymian und der Knoblauch gemeinsam fein gehackt und anschließend mit Olivenöl, Weißweinessig und Chilipulver vermischen.
  2. Karpfenfilet mit kaltem Wasser waschen, gut trocknen und von der Haut lösen. Das Karpfenfilet zerfällt dabei in unterschiedlich große Stücke, aber das ist okay so 🙂 Karpfenstücke mit Green-Seasoning würzen. Salzen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Zwiebel halbieren und klein würfeln. Ingwer in feine Streifen schneiden, das Zitronengras der Länge nach halbieren, fein schneiden und klein hacken.
  4. Zwiebel in Öl glasig rösten. Ingwer und Zitronengras dazu geben und einige Zeit vor sich hin schmurgeln lassen.
  5. Currypulver und Kurkuma bei niedriger Hitze einrühren.Am besten zieht man dazu den Topf von der Herdplatte. Der Geschmack und die Farbe von Currypulver entfalten sich nämlich am besten, wenn es bei milder Temperatur mit Fett vermischt wird, bei zu großer Temperatur wird es aber leicht bitter!
    Mit Kokosmilch aufgießen und sanft einkochen lassen.
  6. Die Currysauce mit Tamarindenmark, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Chili pikant abschmecken. Die marinierten Karpfenstücke in die heiße Currysauce legen. Zudecken und auf kleiner Hitze einige Minuten gar ziehen lassen. Nochmals abschmecken und sogleich servieren.