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Die Rote Rübe lässt in Österreich niemanden kalt! Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Da gibt es kein Dazwischen. Ich finde das echt spannend. Warum ist das so? Liegt es an ihrem kräftigen, alles verfärbenden Rot? Hat es mit ihrem erdig-süßen Geschmack zu tun? Oder wird sie in der österreichischen Küche einfach ein bisschen vernachlässigt ?

Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen habe ich die Rote Rübe zur Zutat des Monats September 2021 erkoren.

Ganz deutlich zeigt die Rote Rübe, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Was die eine an ihr liebt und schätzt, kann die andere nicht leiden. Die Lager sind dabei stark abgegrenzt, es gibt kein Mittelfeld auf dem sich diejenigen treffen, denen es egal ist, ob sie eine Rote Rübe im Essen haben oder nicht.

Die Rote Rübe in der österreichischen Küche

Die mit der Futter- und der Zuckerrübe verwandte Rote Rübe war lange Zeit ein Arme-Leute-Essen und hat den Aufstieg in die Bürgerliche Küche nie so wirklich geschafft hat. Im Sacher Kochbuch finden sich 5 Rezepte für die Rote Rübe, darunter die polnische Rote Rüben Suppe, der Rote Rüben Kren und der, heute noch sehr verbreitete, Rote Rüben Salat.

Wenn man Rote Rübe sagt, denken und schmecken Herr und Frau Österreicher meistens genau diesen Roten Rüben Salat. Und das ist wahrscheinlich auch schon mit ein Grund, warum es die Roten Rüben bei uns ein bissl schwer haben. Wir haben die Roten Rüben gekocht und eingelegt ins Glas gepackt und lassen sie da nicht mehr so richtig raus! Weil wir die Roten Rüben geschmacklich mit dem Roten Rüben Salat verbinden, sind wir nicht offen für ihre Texturenvielfalt und die vielen unterschiedlichen Varianten, in denen sie zubereitet werden kann. Wir probieren nicht wirklich was aus mit ihr, denn was kann man denn mit deinem Salat schon machen?

Ich  liebe Roten Rüben Salat und verbinde ihn stark mit meiner Kindheit. Wenn es schnell gehen sollte oder bei einem Picknick – ein Glas vom der selbstgemachte Rote Rüben Salat war schnell aufgemacht und gut mitzunehmen.

Durch Kochen, heißen Essig und das Verschließen der heißen Gläser wird der Roten Rüben Salat haltbar gemacht. Was sehr praktisch aber in Zeiten von Kühlschrank, Tiefkühler & Co nicht mehr notwendig ist.  Abgesehen vom all-time-Klassiker Erdäpfelsalat bestehen unsere Salate heute vorwiegend aus rohen Zutaten, sind knackig und frisch. Da wollen die weichen Roten Rüben Scheiben im roten Essigsud nicht so ganz dazu passen. Sehr oft, kommt der Rote Rüben Salat noch dazu billig zugekauft und daher in schlechter Qualität auf den Tisch.

Was sehr schade ist, denn obwohl der Rote Rüben Salat durchaus etwas altvaterisches an sich hat, hat er alle Chance auf ein peppiges Revival.

Auf das warte ich geduldig und esse ihn bis dahin nur zu Hause und dort, wo er in guter Qualität gemacht wurde. Denn wenn man sich von seinen Geschmacksfestlegungen ein bissl loslöst, kann man auch mit dem Roten Rüben Salat einiges machen. Ich habe mich getraut und ein Rezept entwickelt, in dem ich ihn gemeinsam mit Karpfenfilets in Backpapier gewickelt.

Was?!?!? Zwei Zutaten die die Geister scheiden in einem Rezept?!?!? Mut kann man nicht kaufen, ich weiß, aber man kann beides probieren, sowohl den Mut als auch das Rezept für die Karpfenpackerln  Es ist immer wieder erstaunlich wie viel man durch ein bissl Mur erleben kann. Das gilt auch für geschmackliche Abenenteuer.

In der klassischen Österreichischen Küche wird die Rote Rübe meistens gekocht und  mit Kren kombiniert. Das ist gut, aber für meinen Geschmack auf die Dauer auch ein bissl langweilig…

Kein Wunder also, dass wir keine wirkliche Beziehung und vor allem keinen zeitgemäßen Geschmack zur Roten Rübe parat haben! Aber das lässt sich leicht ändern, denn die Rote Rübe hat kulinarisch einiges zu bieten und kann dabei mit durchaus unterschiedliche Geschmäckern und Konsistenzen aufwarten. Ausprobieren lohnt sich!

Tipps & Tricks für Rote Rote Rüben

  • Hütet Euch bei Euren ersten Versuchen davor, Rote Rüben einfach zu einem Eintopf oder in eine Ragout dazu geben – die Farbe des Gerichts kann abenteuerlich werden und da das Auge bekanntlich ja mitisst, ist es wichtig, das zu bedenken.
  • Bereitet die Roten Rüben lieber als eigenständiges Gericht zu und achtet beim Fertigstellen und Anrichten darauf, dass Ihr weder die Ränder der Schüssel noch Zutaten, mit denen ihr die fertigen Roten Rüben belegt, rot anpatzt. Sollte es dennoch passieren, die betreffende Zutat beherzt aber vorsichtig unterheben und das ganze mit zustätzlichen Kräutern,… bestreuen.  Das klingt jetzt vielleicht ein bissl heikel, aber es macht wirklich Sinn.
  • Ich finde es ja nicht so schlimm, wenn meine Hände von den Roten Rüben rot gefärbt werden, vorallem, weil sich die Farbe, so lange sie noch frisch ist, leicht abwaschen lässt. Wer das aber nicht möchte, zieht einfach Plasitkhandschuhe an.
    Verfärbte Schneidebretter lassen sich mit Zitrone recht gut reinigen. Das Schneidebrett dazu mit einer Zitronenhälfte kräftig abreiben, eventuell kurz einwirken lassen und dann abspülen. Spuren bleiben – aber die gehören zum Dasein von Schneidebrettern dazu.
Ich finde, zur Roten Rübe passen besonders gut:

Kreuzkümmel, Korianderkörner, frischer Koriander, frische Dille, frisches Basilikum, Zitronenschale, Zitronensaft, Kapern, ein fruchtig-scharfes Olivenöl, Joghurt und Ziegenfrischkäse.

 

Meine All-Time-Favorits mit roher Roter Rübe

Roh ist die Rote Rübe im Biss kräftig und knackig, das Aroma ist mehr erdig als süß und lang nicht so intensiv wie bei der gekochten. Ich empfehle daher all jenen, die sich vorsichtig an die Rote Rübe herantasten möchten, mit einem der beiden folgenden Rezepte zu beginnen.

Rote Rüben Carpaccio
  • Zuerst das Dressig zubereiten:
    guten Balsamico, kräftiges Olivenöl und etwas Honig mit Salz und frisch gemahlenem, schwarzen Pfeffer zu einem eher dicken Dressing verrühren
  • Koriandersamen ohne Fett rösten und nicht zu fein mörsern
  • Rote Rübe schälen, in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln und überlappend auf individuelle Teller auflegen. Mit dem Dressing beträufeln und mit den Koriandersamen bestreuen
  • einen mild-cremiger Ziegenfrischkäse auf den marinierten Roten Rüben verteilen
  • mit grob gehackten Walnüssen und frischem Basilikum bestreuen und sofort servieren

 

Rote Rüben Rohkost
  • Rote Rüben schälen und mit Äpfeln im Verhältnis 2:1 grob reiben
  • mit reichlich Zitronensaft, wenig Olivenöl und einer Prise Salz vermischen
  • wer möchte bestreut die rote Rüben Rohkost mit geschnittenem Rucola

Für mich persönlich mache ich die Rote Rüben Rohkost gerne auch mit Rosinen und frischem Koriander. Aber ich weiß, beides scheidet die kulinarischen Geister eben so sehr wie die Roten Rüben.

 

Meine Lieblingsrezepte mit gekochter Roter Rübe

Gekocht hat die Rote Rübe einen schweren, erdig-süßen Geschmack, der zu allen möglichen Kombinationen einlädt. Die Säure eines guten Essigs passt ebenso gut wie salzig-saure Kapern oder Salziges mit kräftigem Eigengeschmack wie Sardellen oder Feta. Sehr gut aufpeppen kann man die gekochte Rote Rübe mit Ingwer, Kreuzkümmel, frischer Dille.

Rote Rüben Spalten aus dem Rohr

Die Roten Rüben Spalten passen sehr gut zu Fisch oder Fleisch, können aber auch lauwarm als Vorspeise oder leichtes Mittagessen serviert werden.

  • Rote Rüben schälen und in gleichmäßige Spalten schneiden
  • mit gemörsertem Kreuzkümmel und etwas Olivenöl vermischen
  • im Backrohr bei 200℃ Umluft backen, bis sie weich und gut gebräunt sind (das dauert je nach Alter und Größe der Roten Rüben 30 – 45 Minuten)
  • aus dem Rohr nehmen und mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Idee Condimento Biaco abschmecken

sogleich servieren oder

  • Rote Rüben Spalten leicht überkühlen lasse und nach Lust und Laune anrichten mit: Feta, Brunnenkresse und ein paar Kapern oder Sardellen, wachseichen Eiern und frischer Dille
Rote Rüben Suppe

250 g Rote Rüben

  • in Alufolie wickeln und im vorgeheizten Backrohr bei 180℃ Umluft backen, bis die Roten Rüben weich sind. Das Dauert je nach Größe der Roten Rüben 25 – 50 Minuten.
  • aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen

250 g Rote Rüben, gschälen und grob gerieben

1,5 l leichte Rindsuppe oder Gemüsebrühe

1 TL getrocknete Steinpilze

4 angedrückte Pimentkörner

2 angedrückte Wacholderkörner

10 Pfefferkörner

2 Petersilienstengel

etwas getrockneter Liebstöckel

  • gemeinsam aufkochen und ca 30 Min leicht köcheln lassen
  • abseihen
  • mit Salz und eventuell etwas Essig abschmecken
    Über das Abschmecken mit Essig trauen sich viele nicht drüber. Das ist sehr schade, denn guter Essig kann ein Gericht aufhellen und ihm den letzten Schliff verleihen. Bei der Roten Rüben Suppe ist der Essig ein Muss, also nur Mut! Taste Dich teelöffelweise voran – ja, lieber öfter wenig, als einmal zu viel Essig dazu geben! 
  • die im Rohr gebratenen Roten Rüben schälen, grob reiben und in die Suppe geben
  • gemeinsam erwärmen und nochmals abschmecken, denn jetzt braucht die Suppe vielleicht noch ein bisschen mehr Essig
  • heiß servieren

zum Selbernehmen stelle ich dazu auf den Tisch

  • gehackte, hartgekochte Eier
    Ich hacke die Eier ja nicht mit dem Messer, sondern halbiere sie und zerdrücke zuerst das Eiweiß mit einer Gabel und “zerpflücke” anschließend das  Eigelb mit den Fingern.
  • grob geschnittene Dille
  • glattgerührten Sauerrahm

 

Und wenn Ihr jetzt noch ein paar Infos & Fakten zur Roten Rübe wollt, die Umweltberatung hat sie meiner Meinung nach gut, kurz und bündig zusammengefasst
https://www.umweltberatung.at/rote-ruebe

Dass ich ein richtiger Suppentiger bin, ist kein Geheimnis – ein großes Repertoire an Lieblingssuppen versteht sich dabei von selbst 😉 Momentan ist es die Karottensuppe mit Ingwer. Cremig, mit leichter Süße und dem, für mich notwendigen Pepp vom Ingwer. Unbedingt ausprobieren!

Rezept Karottensuppe mit Ingwer
für 4 – 5 Portionen

500 g Karotten
250 g Zwiebel
3 Knoblauchzehen
35 g – 45 g Ingwer
1 TL Ingwer, gemahlen
½ TL Kurkuma, gemahlen
½ TL Kreuzkümmel
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
frisch gemahlener Chili
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frischer Koriander oder Petersilie zum Servieren


  1. Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
    Zwiebel klein würfeln.
    Knoblauch und Ingwer schälen und gemeinsam klein schneiden.
  2. Zwiebel in wenig Olivenöl langsam anrösten. Knoblauch, Ingwer und Kreuzkümmel dazugeben und einige Zeit mitrösten. Karotten, gemahlenen Ingwer und gemahlenen Kurkuma dazugeben durchrühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Aufkochen und zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln, bis die Karotten sehr weich sind (das dauert 12 – 20 Minuten – je dünner die Karotten geschnitten sind, umso schneller
    geht´s)
    .
  3. Die Kokosmilch zugießen und die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, die Konsistenz, wenn notwendig mit zusätzlicher Kokosmilch oder zusätzlicher Gemüsebrühe korrigieren. Und auch wenn man denkt, es macht nur Arbeit und keinen Unterschied: die Suppe durch ein feines Sieb streichen (ich verwende da gerne die Flotte Lotte) denn es macht einen großen Unterschied!
    Mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und einer Prise Chili pikant abschmecken.
  4. Die Suppe nochmals erhitzen und mit gehacktem Koriander oder, wenn man den nicht so mag, mit Petersilie bestreuen und servieren.

Okay, das ist jetzt wirklich eine Art Geständnis, aber ab und zu hab ich echt total Lust auf so ein richtige Retro-Gericht. Schinkenrolle, Käse-Igel, Waldorfsalat, gefüllte Eier, Shrimps Cocktail,… Ja eh… Aber der Shrimps Cocktail ist echt einen Versuch wert 🙂

Rezept: Shrimps Cocktail im Retro-Stil

für 6 – 8 Vorspeisen Portionen | Video ansehen

  • 500 g Shrimps, TK, roh

für den Kochsud

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zitronenschalenschnitzer (damit meine ich: mit einem kleinen, scharfen Messer einen Streifen von der Zitronenschale abschneiden)
  • 1 TL Zucker
  • ½ TL Salz

zum Anrichten

  • Chicorée Blätter
  • Dille, ganz oder gehackt
  • Forellen Kaviar

für die Cocktailsauce

  • 100 g Blitzmayonnaise
  • 1 – 1½ EL Ketchup
  • ½ TL Kren (frisch gerieben oder gute Qualität aus dem Glas)
  • 2 – 3 EL geschlagenes Schlagobers (das ist opional, aber schon sehr gut 😉 )
  • etwas Sojasauce (oder Weinbrand oder Worchestershire Sauce oder Wiener Würze)
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Salz und frisch gemahlener Zitronenpfeffer

zum Fertigstellen

  • 1 Avocado

  1. Die tiefgekühlten Shrimps auftauen lassen. Das geht über Nacht im Kühlschrank oder in ca 15 Min in reichlich kaltem Wasser.
  2. So viel Wasser in einen Topf füllen, dass es für die Menge der Shrimps deutlich zu viel erscheint. (Ich weiß, dass das keine präzise Angabe ist, aber ich weiß auch, dass es nach dieser Beschreibung gut funktioniert. Echt!) Alle Zutaten für den Kochsud dazu geben und aufkochen. Die aufgetauten Shrimps ins kochende Wasser geben, den Topf sofort von der Herdplatte ziehen. Shrimps 2 Min (bitte wirklich nicht länger) ziehen lassen, abseihen.
  3. Für die Cocktailsauce Blitzmayonnaise, Ketchup und Kren verrühren. Das geschlagene Schlagober unterheben und mit Sojasauce, eventuell etwa Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenen Zitronenpfeffer abschmecken.
  4. Avocado schälen und gemeinsam mit den gegarten Shrimps unter die Cocktailsauce heben. Nochmals abschmecken.
  5. Beim Anrichten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Zwei Vorschläge von mir seht Ihr im Video – aber so viel sei verraten, ich finde, ganze Chicorée Blätter und etwas Dille sind ein Muss und der Forellen Kaviar peppt lässig!

Eine Beilage mit kleinem WOW! Pomme duchesse sind zwar „nur“ eine Beilage, aber immer etwas Besonderes.

Pomme duchesse sind ganz einfach zu machen (wirklich!), auch für viele Personen super zum Vorbereiten (nämlich bis inklusive Punkt 5) und machen einfach was her. Kein Wunder also, dass sie sich mir für’s letzte Rezept-Video vor Weihnachten regelrecht aufgedrängt haben 🙂

Herzlichen Dank wieder einmal an WAUWAU Pfeffermühlen, das Kochen der Rezepte für die Videos macht immer großen Spaß!

Frohe Weihnachten – vielleicht ja mit Pomme duchesse…

Rezept: Pomme duchesse

für 6-8 Beilagenportionen | Video ansehen

  • 500 g mehlige Erdäpfeln
  • 40 g Butter
  • 3 Dotter
  • Salz
  • Muskatnuss
  • 1 Ei zum Bestreichen

  1. Erdäpfel kochen, noch warm schälen und auf einem Brett ausdampfen lassen.
  2. Butter schmelzen.
  3. Die noch lauwarmen Erdäpfel durch eine Erdäpfelpresse drücken und mit den übrigen Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten.
  4. Masse noch warm in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen und in Rosetten auf ein, mit Packpapier ausgelegtes Blech spritzen. Ist die Masse kalt, wird sie fest und lässt sich deutlich schwerer formen. Nun völlig auskühlen lassen. Damit die Masse fest wird, und die Rosetten beim Bestreichen mit dem Ei die Form behalten.
  5. Ei mit wenig Wasser sehr gut verschlagen und die Pomme duchesse mit dem verschlagenen Ei bestreichen. Das geht am besten mit einem sehr weichen Pinsel, Silikonpinsel eignen sich daher nicht wirklich…
  6. Die Pomme duchesse im vorgeheizten Backrohr bei 200˚ C Umluft 10 – 12 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind.

Wieder ein Flammkuchen 🙂 Das Rezept vom Flammkuchenteig mit meinen damaligen Lieblingsbelägen hab ich schon im Sommer 2018 gepostet – aber irgendwie hab ich das Gefühl, Ihr glaubt mir nicht, wie einfach, schnell und unkompliziert er zu machen ist…

Daher jetzt noch mal im WauWau Rezeptvideo. Dieses Mal mit sehr herbstlichen Belägen denen der Käse von Stephan Gruber (https://kaes.at/) besonders gut steht! Ja, man kann natürlich auch anderen Käse verwenden, aber der Besuch von Stephans Marktständen oder seiner Website lohnt dennoch 😉

Ich mache den Flammkuchen gerne aus einem Topfen-Ölteig weil der etwas flaumiger wird als der Teig ohne Topfen und viel schneller gemacht ist als ein Germteig. Zack, zack, zack und der Flammkuchen ist fertig! Beim Kochkurs Glutenfrei kochen & backen am 12.11.19 werden wir auch wieder einen glutenfreien Flammkuchen machen.

Rezept: Flammkuchen mit herbstlichem Belag

für 1 Blech | Video ansehen

für den Teig

  • 200 g Mehl, glatt
  • 125 g Topfen 10%
  • 50 g Olivenöl
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz

zum Bestreichen

  • 125 g Topfen
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Variante 1: Kürbis & Speck

  • ¼ Hokkaido
  • 1 rote Zwiebel
  • 80 g Schinkenspeck
  • 100 g Gruyére
  • frische Salbeiblätter
  • Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Variante 2: Birne & Brimsen

  • 3 – 4 weiche Birnen
  • 1 roter Zwiebel
  • 150 g Brimsen
  • Thymian
  • Koriandersamen
  • Salz und frisch gemahlener Zitronenpfeffer

  1. Backrohr auf 220 ℃ Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Topfen mit Ei, Olivenöl und Salz in einer eher weiten Schüssel gut verrühren.
  3. Mehl mit dem Backpulver vermischen, unter die Topfenmasse rühren und dann verkneten. Ich mache das indem ich das Mehl zuerst mit dem Löffel unterrühre und, wenn der Teig nicht mehr ganz so feucht ausschaut, knete ich ihn in der Schüssel in mit der Hand. Dabei bestaube ich den Teig mit ein bissl zusätzlichem Mehl.
  4. Teig auf ein Backpapier legen, etwas bemehlen und 2 mm dünn auswalken – dabei wird er fast so groß wie das Blech.
    Möchte man lieber 2 kleinere Flammkuchen machen, den Teig einfach halbieren. Einen Teil auswalken und den anderen Teil abdecken oder in Frischhaltefolie wickeln und, je nach Dauer und Raumtemperatur, in den Kühlschrank legen oder heraußen liegen lassen.
  5. Ausgewalkten Teig mit dem Backpapier auf dein Blech heben und mit dem gewürzten Topen bestreichen.
  6. Variante Kürbis & Speck:
    Hokkaido waschen, entkernen und mit einem Sparschäler in dünne Scheiben hobeln. Roten Zwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Den Speck in Streifen schneiden und den Gruyére grob reiben. Den Flammkuchen mit den Kürbisscheiben belegen. Die Salbeiblätter in kleine Stück zupfen und mit dem roten Zwiebel über dem Kürbis verteilen. Mit Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit dem geriebenem Käse bestreuen.
    Variante Birnen & Brimsen:
    Roten Zwiebel, schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Birnen vierteln, schälen und entkernen. In Spalten schneiden und mit dem roten Zwiebel auf dem Flammkuchen verteilen. Thymian von den Stämmchen rebeln und über den Flammkuchen streuen. Wer die Koriandersamen in der Mühle hat, den Flammkuchen einfach damit würzen, wer nicht, hackt die Koriandersamen zuerst (ich geb dazu gerne ein bissl Wasser oder Öl auf die Koriandersamen, damit sie nicht davon springen). Den Brimsen auf dem Flammkuchen verteilen.
  7. Flammkuchen auf der untersten Schiene bei 220° C Ober- und Unterhitze 10 Minuten backen, dann auf den Boden des Backrohres stellen und bei derselben Temperatur weitere 4 – 5 Minuten backen.
    Da jedes Backkrohr ein bissl anders tut, den Flammkuchen dabei beobachten. Der Teig soll jedenfalls an der Unterseite eine durchgehend schöne Farbe haben. Wenn notwendig, den Flammkuchen anschließend noch kurz ganz oben ins Rohr schieben, damit er ein bissl Farbe bekommt.

Ihr kennt sie ja schon, meine liebste Bäuerin Helene und Ihr saisonales Angebot. Wenn man so wie ich unlängst Glück hat, dann geht man um Paradeiser zu Ihr und kommt mit selbigen und Hauszwetschken nach Hause. Beides ist einen Ausflug in die Kettenbrückengasse oder zum Naschmarkt wert!

Die Hauszwetschken wollte ich sofort zu Zwetschkenknödel verarbeiten und hab sie kurzerhand für das Rezeptvideo zu Wauwau  mitgenommen 🙂

Zwetschkenknödel mit Erdäpfelteig sind viel unkomplizierter als man gemeinhin denkt – traut Euch und probiert’s aus! Das Schwierigste ist mitunter gute Zwetschken zu bekommen – aber vielleicht kennt Ihr ja jemanden mit einem Zwetschkenbaum oder Ihr habt bei Helene Glück!

Rezept: Zwetschkenknödel

für 9-10 Zwetschkenknödel | Zum Rezept-Video

für die Knödel

  • 9 – 10 Zwetschken
  • 250 g mehlige Erdäpfel
  • 100 g griffiges Mehl
  • 25 g Grieß
  • 1 Ei
  • Muskatnuss
  • ½ TL Salz
  • 9 – 10 Stk kleinen Würfelzucker

für die gerösteten Brösel

  • 100 g Brösel
  • 30 g Kristallzucker
  • 50 g Butter

Staubzucker zum Bestreuen


  1. Erdäpfel am Vortag in der Schale weich kochen. Gut ausdampfen und erkalten lassen.
  2. Erdäpfel schälen und reiben oder durch die Erdäpfelpresse drücken. Mit Mehl, Grieß, Ei, Muskatnuss und Salz flott zu einem Teig verarbeiten. Dabei nicht zu lange zu kneten. Mit etwas Mehl stauben und 30 Minuten kühl rasten lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Brösel rösten. Butter in einer Pfanne zerlassen, die Brösel einstreuen und bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren schön braun rösten. Da braucht’s schon ein bissl Geduld, wenn die Brösel nämlich zu wenig geröstet sind, schmecken sie sehr langweilig… Also auf jeden Fall so lange rösten, bis sie so riechen, dass man sie unbedingt kosten möchte 🙂Pfanne vom Herd nehmen und den Kristallzucker einrühren.
  4. Zwetschken auf einer Längsseite öffnen und entkernen. Je einen kleinen Zuckerwürfel statt dem Kern in die Zwetschke geben.
  5. Arbeitsplatte leicht bemehlen. Den Erdäpfelteig zu einer gleichmäßigen Rolle mit ca 5 cm ᴓ formen und in 9 – 10 Scheiben schneiden. Ein Teigstück in die flache Hand legen, eine Zwetschke mittig drauf setzen und mit dem Erdäpfelteig umhüllen. Teig gut verschließen und runddrehen. Mit den restlichen Zwetschken ebenso verfahren.
  6. Kräftig gesalzenes Wasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Zwetschkenknödel ins nicht sprudelnd kochende Wasser einlegen. Wasser einmal kräftig aufwallen lassen, die Hitze wieder reduzieren und die Zwetschkenknödel leicht wallend 20 Minuten kochen lassen.
  7. Die Zwetschkenknödel aus dem Wasser heben und in den gerösteten Brösel wälzen. Mit Staubzucker bestreuen und sogleich servieren.

Marillenzeit 🙂 Für alle, die schon Marillenmarmelade eingekocht, Marillenkuchen gebacken und Marillenknödel gemacht haben eine neue Lieblingskombination von mir: Marille & Chili. Der Marillenröster mit Chili peppt jede Käseplatte auf. Versprochen!

Okay, okay, beim Dreh vom Rezeptvideo bei WauWau hab ich’s mit dem pfeffern vom Käse ein bissl übertrieben. Aber Ihr wisst ja, wie gerne ich die Mühlen von WauWau verwende und der Kubebenpfeffer riecht dann auch noch sooo gut…

Rezept: Marillenröster mit Chili

für ca 300 ml | Video ansehen

  • 500 g Marillen
  • 50 g – 80 g Kristallzucker (das richtet sich ganz nach den Marillen und dem eigenen Geschmack)
  • etwas Zitronensaft
  • gemahlener Chili

  1. Marillen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden.
  2. Marillenspalten mit Zucker und Zitronensaft in einen Topf zugedeckt aufkochen. Mit halb aufgelegtem Deckel bei mittlerer Hitze und unter wiederholtem Umrühren langsam weich dünsten (das dauert meistens so 10 – 15 Minuten).
    Da kommt’s ganz auf die Marillen und den eigenen Geschmack an – wird der Marillenröster zu flüssig, dann einige Zeit ganz ohne Deckel kochen lassen, legen sich die Marillen sehr am Topfboden an, etwas Wasser dazu geben.
  3. Marillenröster mit Chili würzen, etwas auskühlen lassen und abschmecken.

Sommerküche! Fattoush ist perfekt für heiße Sommertage – lediglich, das Backrohr muss zum Rösten der Brotwürfel eingeschalten werden. Aber selbst das kleine Bissl Mehrwärme hat beim Aufnehmen des letzten Rezeptvideos bei WauWau Pfeffermühlen für Jammern gesorgt… Bei wem? Ich sag niiiicht… 🙂

Eigentlich geht’s beim Fattoush wirklich nur um’s Kleinschneiden. Die, die mich kennen wissen, dass ich dabei ein bissl pingelig bin, denn für’s Mundgefühl ist’s einfach lässig, wenn alles einigermaßen gleichmäßig gewürfelt ist.

Also, nehmt Euch ein bissl Zeit, ein großes Brett, ein gutes Messer und ein Glas Limonade, einen Spritzer oder sonst ein erfrischendes Getränk zur Hand und auf geht’s! ☀️

Rezept: Fattoush – Brotsalat

für 4-6 Personen | Video ansehen

  • 300 g Weißbrot
  • 500 g Paradeiser
  • 1 Gurke
  • 1 gelber Paprika
  • ½ Bd Radieschen
  • ½ Bd Petersilie
  • ½ Bd Minze
  • ½ Bd Dille
  • das Grüne von 2 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl

für das Dressing

  • 70 ml Zitronensaft (das ist der Saft von 1 ½ – 2 Zitronen)
  • 70 ml Olivenöl
  • ½ EL Sumac
  • Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer


  1. Für das Dressing Sumac in eine kleines Schüssel geben und mit kochendem Wasser gerade eben so übergießen. Einige Zeit quellen und dabei auskühlen lassen. Sumac samt Wasser, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer in ein Glas mit Deckel geben. Gut schütteln. Das Dressing sehr salzig und sauer abschmecken – nur Mut, es zahlt sich aus 🙂
  2. Backrohr auf 180˚ C Umluft vorheizen. Weißbrot in 1,5-2 cm große Würfel schneiden. Auf einem Backblech verteilen, kräftig mit Olivenöl beträufeln und mit den Händen durchmischen. Im Backrohr bei 180˚ C Umluft in 10-12 Minuten knusprig braun rösten, dabei einmal wenden.
  3. Paradeiser in eher kleine Würfel schneiden und samt dem austretenden Saft in eine große Schüssel geben. Gurke der Länge nach vierteln und entkernen. Jedes Gurkenviertel der Länge nach dritteln und dann quer in kleine Würfel schneiden. Paprika vom Strunk befreien, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Radieschen in kleine Würfel oder feinblättrig schneiden. Das Grüne von den Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie, Minze und Dille hacken. Alles zum Paradeiser in die Schüssel geben.
  4. Das geschnittene Gemüse mit den Kräutern und der Hälfte der gerösteten Brotwürfel grob mischen. Mit dem Dressing übergießen, behutsam verrühren und abschmecken. Kurz vor dem Servieren die restlichen, gerösteten Brotwürfel unterheben und, wenn man möchte, mit zusätzlichem Sumac bestreuen.

Mein Tipp:

Für Fattoush eignet sich Weißbrot mit etwas festerer Krume und Kruste wie z.B. Ciabatta oder Baguette besser, als eins mit sehr feinen Poren. Außerdem muss das Brot keinesfalls frisch sein! Es lässt sich sogar besser in Würfel schneiden, wenn es schon 1-2 Tage alt ist. Die perfekte Brotaufarbeitung also 🙂

Im Mai durfte ich für ein Geburtstagsfest in Vinarós, Spanien, kochen 🙂 Dieses Gericht ist eine Inspiration, die bei den Gästen sehr gut angekommen ist – ich hoffe, Ihr werdet es auch mögen!

Sehr erfrischend, schnell gemacht und gut zum Vorbereiten – ideal also für’s Mitnehmen, Picknicken, Grillen, Mittag- oder Abendessen an einem heißen Sommertag ☀️

Danke WauWau für die lustige Zeit während dem Drehen des Rezeptvideos und den Zitronenpfeffer aus der sonnengelben Jumsy – der steht dem Gericht hervorragend 🙂 Viel Spaß beim Nachkochen und schönen Juni!

PS. Kichererbsen & Chorizo mögen übrigens auch viele, die eigentlich keine Fans von Kichererbsen sind. Bitte ausprobieren!

Rezept: Kichererbsen & Chorizo

für 4 Personen | Video ansehen

  • 100 g Chorizo
  • 250 g gegarte Kichererbsen
  • 50 g gemischte Nüsse
  • ½ Bd Petersilie
  • 50 ml Zitronensaft
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Zitronenpfeffer (oder auch frisch gemahlener Pfeffer und geriebene Zitronenschale)

  1. Die gemischten Nüsse auf ein Blech verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 175° C Ober- und Unterhitze 8 Minuten rösten. Etwas auskühlen lassen. Die Haut der Hasel- und Walnüsse zwischen den Handflächen abrebeln. Nüsse grob hacken.
  2. Chorizo in kleine Stücke schneiden und in wenig Öl recht knusprig braten. (Das raucht ziemlich – Fenster auf und keine Sorgen machen 🙂 ) Gebratene Chorizostücke aus dem Fett heben, auf ein Brett legen und etwa auskühlen lassen. Recht fein hacken.
  3. Kichererbsen abspülen und mit den grob gehackten Nüssen und der fein gehackten, knusprigen Chorizo in einer Schüssel geben. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz und frisch gemahlenem Zitronenpfeffer (oder schwarzen Pfeffer und etwas geriebener Zitronenschale) pikant abschmecken. Wenn’s jetzt ein bissl zu sauer und ein bissl zu salzig schmeckt, ist’s gerade recht. Marinierte Kichererbsen & Chorizo gut 30 Minuten durchziehen lassen.
  4. Petersilie hacken. Kichererbsen & Chorizo nochmals abschmecken und die Petersilie kurz vor dem Servieren einrühren (damit sie schön grün bleibt, denn durch die Zitrone verfärbt sich nämlich bräunlich-grün…).

Die Spargelsaison hat begonnen!!! Aus lauter Freude über den köstlichen Spargel meines liebsten Bio-Spargel Produzenten Brandenstein poste ich heute nichts Österliches, ich hoffe, Ihr verzeiht!

Persönlich mag ich den Spargel ja besonders gerne, wenn er gebraten wird und das tut, meiner Meinung nach, sowohl dem Weißen als auch dem Grünen sehr gut 🙂

Für mein Rezept für Penne mit gebratenem Spargel, das ich extra für das Rezeptvideo mit WAUWAU Pfeffermühlen erarbeitet habe, könnt Ihr daher sowohl weißen als auch grünen Spargel verwenden. Wichtig ist nur, dass der Spargel dick genug ist. Ich empfehle Solo oder sogar Solo Plus, dann behalten die Spargelstücke nämlich den notwendigen Biss.

Meine Idee war ein Rezept, das schnell gekocht ist, aber nicht so schmeckt… Ich hoffe, das ist mir gelungen 🙂

Ich wünsche Euch Guten Appetit und natürlich auch frohe Ostern.

Rezept: Penne mit gebratenem Spargel

für 4 Personen | Video ansehen

  • 700 g Spargel
  • 350 ml Schlagobers
  • 125 ml Weißwein
  • 60 g geriebener Parmesan (das sind 6 gscheite EL)
  • 1 Bd Petersilie
  • Muskatnuss
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 320 g Penne
  • geriebener Parmesan zum Servieren

  1. Penne in Salzwasser bissfest kochen.
  2. Petersilie hacken, reichlich Parmesan reiben (an den zusätzlichen Parmesan zum Servieren denken 🙂). Beides beiseite stellen.
  3. Spargel sorgfältig schälen, die Enden abschneiden und den restlichen Spargel in ca 1,5 cm lange Stücke schneiden.
  4. Wenig Olivenöl in einer großen Pfanne recht heiß werden lassen. Geschnittenen Spargel dazu geben und bei großer Hitze anbraten bis er schön braun, aber noch bissfest ist. (Das gelingt nur, wenn man bei wirklich großer Hitze arbeitet und, Ihr kennt mich ja, nur wenig umrührt!)
  5. Die Hälfte vom Schlagobers über den gebratenen Spargel gießen und einkochen lassen. Mit Weißwein aufgießen, wieder einkochen bis die Sauce eindickt. Das restliche Schlagobers dazu geben und mit Muskatnuss, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer kräftig abschmecken.
  6. Die Pfanne vom Herd nehmen, Parmesan und Petersilie in die Sauce einrühren. Sogleich mit den warmen Penne vermischen und heiß servieren.