Jahresrückblick 2022: Veränderungen & Neues

Jetzt, wenn ich mir die Fotos anschaue und darüber nachdenke, was sich 2022 so alles getan hat, komm ich drauf, was ICH alles getan habe. Voll cool, dass ich, den Jahresrückblick doch noch schreibe 🎉 sonst wär mir das alles gar nicht bewusst …

2022 war geprägt von der Arbeit an den Veränderungen in Barbaras Küche, vom Einfinden in einem neuen Zuhause und von der Kraft und dem Mut, die aus tiefer Liebe entstehen. Die Liebe genieße ich sehr – die Kraft und den Mut kann ich täglich brauchen.

Nach und nach hab ich mir dieses Jahr viel vorgenommen, hab mir die unterschiedlichsten Ziele gesetzt und mich mit diversesten Fragen rund ums Kochen beschäftigt. Das war schon sehr cool, denn es hat mich aus meiner Komfort-Zone geholt, hat mir den Anstoß gegeben, mich weiterzubilden, hat mir gezeigt, wie schön es ist, sich zu vernetzen und hat mich auf den Weg gebracht, auf dem ich herausfinde, was ich (nicht) will. Aber es war auch richtig viel und hat mich am Ende fast enttäuscht zurückgelassen. Das Verfolgen der vielen Ziele hat nämlich nicht zu diesem einen, gut sichtbaren Ergebnis geführt, auf das man am Ende des Jahres zufrieden zurückschauen kann.

Das hat mich sehr nachdenklich gemacht und mir die Lust genommen, den Jahresrückblick zu schreiben. Gut, dass ich es doch getan habe, denn erst durch das Schreiben ist mir klar geworden, aus wie vielen kleinen und größeren Ergebnisse sich das Jahr 2022 in der Rückschau zusammensetzt. Das macht mich glücklich und auch ein bissl stolz 🤩


 

Das hab ich mir für 2022 vorgenommen und so ist es gelaufen

  • Koch-Coaching: mein Angebot weiter ausarbeiten und klarer definieren
    Dazu kann ich nur sagen: Der Weg ist das Ziel! Was so viel heißt wie: 2022 war geprägt von der Arbeit an meiner Positionierung, der ich dank Monika Frauendorfer ein gutes Stück näher gekommen bin. 2023 geht’s weiter!
  • 1:1 Koch-Coachings: mein Angebot sichtbar machen
    Eigentlich hab ich mich viel mehr auf Online Gruppen-Programme konzentriert und daher die 1:1 Coachings nicht so gut sichtbar gemacht. Der Fokus in 2023 gehört jetzt aber wirklich den 1:1 Online-Programmen!
  • Kochkurse: in Vorarlberg Menschen und Orte finden, die zu mir und meinen Kochkursen passen und dann los legen!
    Da bin ich nicht wirklich weitergekommen und hör den lieben Matthias, der mir mitunter sagt, dass ich oft mal zu viel auf einmal will. 😇
  • Bloggen: juhuuuu, ab Jänner bin ich bei der Content Society dabei – da gibt’s keine Ausreden mehr!
    Echt toll, sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam zu bloggen! Ich hab verlängert und freu mich auf meeeehr.
  • Privatköchin: die treuen Kund*innen in Wien weiter betreuen und ein paar ausgewählte Kund:innen in Vorarlberg, der Schweiz oder in Liechtenstein dazu gewinnen
    Für meine treuen Kund:innen in und um Wien habe ich dieses Jahr mit viel Freude und echt viel gekocht und auch in Vorarlberg hatte ich schon erste Buchungen 😊
  • Büro: ich bekomme ein eigenes Zimmer nur für mich und meinen Schreibtisch und meine Bücher
    Ich lieeeeebe mein Zimmer 😍 Alle meine Bücher haben hier zwar keinen Platzt und das liegt, ehrlich gesagt, nicht an der Tatsache, dass das Zimmer dank Fenster und Balkontüre zwar wunderschön hell ist, aber wenig “Wand” hat, sondern an der Menge meiner Bücher …
  • Familie: in das für mich neue Familienleben mit Matthias und den Kindern noch besser hineinfinden, das Leben als Paar genießen und mich selber nicht verlieren
    Puh, da hab mich mir ganz schön viel vorgenommen! Aber dank der Liebe und Geduld von Matthias und der Offenheit der Kinder ist das sehr gut gelungen 💞
  • Wien: einen guten Rhythmus für meine Wien-Aufenthalte finden, um Familie, Freund*innen, Arbeiten, Stadt und Land gut unter einen Hut zu bringen
    Ich würd sagen: Es kommt alles auf die Größe des Hutes an! Der Hut war dieses Jahr sehr groß, denn Familie, Freund:innen, Stadt und Land haben darunter Platz gehabt und einige Schaffner kenne ich mittlerweile auch schön persönlich. Trotzdem ist das ein Punkt, der dieses Jahr wieder auf die Liste kommt, denn der Hut darf keiner werden!


Mein Jahresrückblick 2022

Familienleben

Wir beginnen so etwas wie Alltag zu erleben, indem wir das immer wieder wiederkehrende kennenlernen. Für uns alle ist das aufregend und echt schön.

Aus der Routine raus und in den Garten.

Routinen entstehen und verändern sich. Toll zu erleben, wie sich die Kinder verändern und entwickeln. Maya ist in der Maturaklasse und überlegt, ob und was sie studieren möchte. Dave, der Älteste, ist mit seiner Freundin nach Dornbirn gezogen und genießt die Selbständigkeit. Felix hat seinen Zivildienst beim Roten Kreuz gemacht und beginnt dann in Wien zu studieren. Oliver, der Jüngste, hat sowohl in der Schule als auch in der Freizeit seinen Spaß und macht dabei erste Erfahrungen mit der Organisation seiner selbst.

Matthias und ich arbeiten beide gerne und lieben unsere Jobs, aber dennoch wünschen wir uns auf die Dauer mehr Zeit miteinander. Wir sind daher weiter dabei, unser Arbeiten umzumodeln. Was, wie man sich sehr gut vorstellen kann, nach dem Prinzip 3 Schritte vor und 2 Schritte zurück funktioniert. Auf den ersten Blick sind wir damit also nicht wirklich weiter gekommen. Gönnen wir der Sache aber einen zweiten Blick, dann haben wir da durchaus schon einiges weitergebracht. Aber eines ist klar, dieser Prozess wird auch 2023 nicht abgeschlossen sein. Gut, dass wir beide ganz schöne Dickköpfe sind (ups 🙃) und uns auch bei diesem Vorhaben gut ergänzen, wir werden daher nicht nur dranbleiben, sondern à la lounge auch einen guten Weg finden.

Wie cool, wenn man drauf kommt, dass es durchaus positiv ist, einen Dickkopf zu haben 😍

Vom Ankommen

Mit all meinen Sachen bei Matthias und den Kindern in Hohenems ankommen ist eine Sache, aber ein hier-bin-ich-zu-Hause-Gefühl entstehen zu lassen eine ganz andere. Es war (und ist) sehr spannend zu erleben, wie viele Dinge für mich ein Zuhause ausmachen. Und, wie sollte es bei mir auch anders sein, kleine Ab-Hof Läden, das Kennenlernen von Bäuerinnen, Bauern und Produzent:innen sowie das Entdecken von (für mich neuen) Produkten, gehört da unbedingt dazu.

Weil das Einkaufen hier nicht im Vorbeiradeln funktioniert, mache ich es ein bissl wie in meiner Zeit am Schiff – viel auf einmal einkaufen und dann nach und nach verbrauchen. Statt mit dem Dinghi (vom Schiff aus) oder mit dem Rad (Wien) mach ich mich hier allerdings mit dem Auto auf den Weg – was sich für mich immer noch echt umständlich anfühlt. Eines sei hier aber unbedingt festgehalten: Matthias’ E-Auto zu fahren macht mir echt viel Spaß!

Das mit dem Bio haben sie hier in Vorarlberg irgendwie (noch) nicht so. Dafür ist alles, was auf sich hält, ein “Ländle-Produkt”. Wer mich kennt weiß, dass ich von solchen Siegeln wenig halte, weil sie denkbar wenig aussagen. Nach dem ersten Genervtsein galt für mich aber bald: Challenge accepted – es wäre doch gelacht, wenn ich nicht trotzdem Produzent:innen, Bäuerinnen und Bauern fände, denen es um mehr geht, als ums “Ländle-Produkt”.

Nach und nach lerne ich sie jetzt kennen, die Menschen, denen Nachhaltigkeit so wichtig ist wie mir. Für mich ist die Bio-Zertifizierung ja nicht das Wichtigste, sondern die Einstellung zu den Mitarbeiter:innen, den Tieren und der Umwelt. Aber diese Einstellung pickt halt nicht als Siegel gut sichtbar an der Türe oder am Produkt. Gute Produzent:innen gilt’s daher zu entdecken und dann, nach und nach kennenzulernen – da braucht’s Geduld, ein gewisses Dranbleiben und den Willen, auch mal einen Umweg zu machen. (Wobei das mit dem Umweg physisch und psychisch gemeint ist 🙃.)

Den Käse kaufe ich mittlerweile direkt am Markt oder im Käs”lädele”, das Fleisch beim Metzger (nicht mehr beim Fleischhauer 😉) im Ort. Am Weg zum Ab-Hof Verkauf der Eier fahr ich am mobilen Hühnerstall vorbei, ich genieße den wirklich schönen Markt, der in Dornbirn zweimal pro Woche stattfindet, kaufe Gemüse im Ab-Hof Verkauf von Gertruds Garten, frische Beeren und anderes Obst & Gemüse beim Winderhof und seit dem Sommer kenn ich auch einen echt tollen Bio-Bauern bei uns in der Nähe.

Gemüse Campus – der Bio-Ab-Hof Verkauf bei uns in der Nähe.
Im Ab-Hof Laden von Gertruds Garten.
Am Markt in Dornbirn. Äpfel essen wir echt seeeeeehr viele 🤩
Am Markt in Dornbirn ist’s nochmals schöner, wenn mich Matthias begleitet.

So komisch das jetzt klingen mag, mir war echt nicht (mehr) bewusst, wie viel fehlt, wenn man nicht weiß, was man wo in welcher Qualität bekommen kann. Mein Wiener Netzwerk fehlt mir sehr und die Suche nach neuen Produzent:innen ist mitunter mühsam, aber die Arbeit und die Zeit ist es absolut wert. Ich beginne kochend hier anzukommen.

Vom Wegfahren

Das unregelmäßig-regelmäßige Wegfahren nach Wien ist für Matthias, die Kinder und mich gleichermaßen anstrengend und läuft sehr häufig nach folgendem Muster ab: Ich will hier nicht wegfahren, wenn ich dann aber in Wien bin, genieße ich das Kochen für Kund:innen, die Zeit mit Familie und Freund:innen sehr und bin, beim nach Hause kommen, dann meistens ziemlich erschöpft.

Ich gebe zu, für die Tage in Wien nehme ich mir oft (zu) viel vor. Regelmäßig versuche ich, so lang wie möglich in Hohenems zu sein und dann in Wien doch so viel wie möglich zu erleben.

Und ja, mitunter wünschte ich mir schon, Hohenems und Wien wären nicht ganz so weit voneinander entfernt! Egal, wie man’s dreht und wendet, die Zugfahrt dauert rund 7 Stunden. Von Tür zu Tür bin ich daher gut 8 Stunden unterwegs und da bleibt dann vom Tag nicht mehr viel über. Oft genieße ich die Zeit im Zug sehr, aber manchmal fühlt sie sich endlos lang an, oft kann ich im Zug gut arbeiten und dann tut’s wieder sehr gut tief in ein Buch oder einen Film einzutauchen.

Eines aber ist immer gleich, jedes Mal, beim nach Hause fahren, spür ich, wie sehr ich mich auf Matthias freue und bin überglücklich, wenn ich ihn am Bahnhof sehe. Matthias hat mich auch dieses Jahr wieder jedes Mal beim nach Wien fahren zum Bahnhof gebracht und beim Heimkommen vom Bahnhof abgeholt 💞

Im Hinterkopf ist immer noch der Wunsch nach einem guten und für alle passenden Rhythmus für mein Wegfahren … Schön langsam, aber sicher gestehe ich mir jedoch ein: Den gibt’s so nicht. Das Hin- und Herfahren wird immer viel sein. Es wird mich hier herausreißen und da nicht alles erleben lassen. Wahrscheinlich gilt es, genau das zu akzeptieren, das, was ich in jeder Welt erlebe zu genießen und meine “to do” Wünsche an beiden Orten (etwas) realistischer zu gestalten.

Besuch in Vorarlberg

Über Besuch in Hohenems freu ich mich immer sehr – es ist einfach sehr schön auch hier Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und mein neues zu Hause gemeinsam zu erkunden!

Ruth und mein Papa haben sich viel Zeit für uns genommen und waren uns dieses Jahr dreimal besuchen. Vor langer Zeit hat Ruth einmal lachend zu mir gesagt: “Wenn Kinder bei den Großeltern sind, werden sie auf Werkseinstellung zurückgesetzt”. An das denke ich jetzt oft, denn die beiden tun das bei und mit Matthias Kindern genauso wie es Großeltern tun, mit sehr viel Liebe und Verwöhnen.

Zwei Schelme in Rot.
Zwei Männer in Rot.
Kürbisschnitzen für Erwachsene. Die Kinder hatten anderes vor 🎃

Aus einer wiener Bekannten wird eine Freundin im Westen. Gudrun von ichlasselos.at und ich kennen uns seit vielen Jahren, aber erst jetzt, wenn sie bei ihrem Partner in der Schweiz ist und ich in Vorarlberg bin, können wir daraus bei gemeinsamen Ausflügen und Erlebnissen eine Freundschaft werden lassen.

Beim Konzert am Mittag im Vorarlberg Museum.

Im Sommer waren Natalie und Aaron mit ihren Kindern zu besuchen. Was für eine schöne Gelegenheit zum Spielen für alle Kinder – die kleinen und die großen.

Katzenliebe

Das Schreiben und der Tritt in den Hintern

Im Dezember 2021 habe ich am Jahresrückblog, einer Challenge von Judith Peters teilgenommen und dabei meinen ersten Jahresrückblick mit dem Titel Liebe, Frausein, neue Wege geschrieben. Was für ein tolles Erlebnis! Judith ist so eine begeisterte Bloggerin und mit sehr viel 💛 bei der Sache. Sie hat mir nicht nur geholfen, das sehr ereignisreiche Jahr 2021 Schritt für Schritt in einen Text zu packen, sie hat mich auch wieder daran erinnert, wie gerne ich schreibe.

Daher hab ich nicht lange überlegt und bin seit Beginn 2022 Mitglied ihrer Content Society. Ein wunderbarer Ort, um sich Gleichgesinnten auszutauschen, zu schreiben, zu bloggen und die dahinterliegenden Technik besser zu verstehen.

Aus der Content Society heraus ist das Erfolgsteam mit Gundula Zubke und Rosina Geltinger entstanden. Alle 14 Tage treffen wir uns online und auch, wenn wir aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, spornt uns der Wunsch, unser Online-Business weiter voranzubringen und sichtbar zu machen, gemeinsam an. Sehr vieles wäre mir dieses Jahr ohne die beiden nicht so einfach von der Hand gegangen. Und ja, sie geben mir auch mitunter den Tritt in den Hintern, den ich ganz offensichtlich immer wieder mal brauche!

Und manchmal spielen wir “einfach nur” mit der Technik …

Ich hab zwar lang nicht so viele Blogartikel geschrieben, wie ich mir vorgenommen habe, aber gerade hab ich nachgezählt und erstaunt festgestellt: 2022 hab ich 30 neue Blogeinträge online gestellt. Da bin ich jetzt ziemlich begeistert! (Ich sag’s ja, das Schreiben des Jahresrückblicks tut mir sooooo gut 😊)

Gibt’s eigentlich Themen rund ums Kochen, die Dich besonders interessieren? Über die schreib ich dann nämlich sehr gerne! Klick hier um zum Kontaktformular zu kommen oder schreib mir unter barbara@weissbacher.bio

Launchen lernen

Meine Wunsch, die großen und kleinen Themen rund ums Kochen online zu präsentieren, hat mich auch 2022 angetrieben. Ich will dazulernen, mich weiterbilden – aber wo?

Im Frühling hab ich zum ersten Mal von der 12-wöchige Masterclass von Katrin Hill gehört und mich nach der Teilnahme an einem ihrer Webinare und kurzem Überlegen angemeldet. Ein großes Investment in mich und Barbaras Küche, das ich keinen Augenblick bereut habe! Es war einfach nur toll! Nein, es war unvorstellbar intensiv UND unglaublich toll!

#thinkbig … find ich ja gar nicht so einfach

Katrin Hill und ihr Team haben uns in diesen 12 Wochen bei der Hand genommen, haben uns geführt, gepusht und uns unsere Komfort-Zone verlassen lassen. Sie haben die Gruppe der Teilnehmer:innen zusammengehalten und jede:n von uns auf eigenständige Füße gestellt.

Was soll ich sagen?! Ich hab in 12 Wochen gelernt, wie man launcht, hab den Online-Kurs “Kochen leicht gemacht in 3 x 3 Tagen” konzipiert und hab ein Webinar gehalten, mit dem ich diesen Online-Kurs beworben habe. Der Kurs hat großen Spaß gemacht und sowohl versierte Köch:innen als auch Kochanfänger:innen haben mit Spaß ihre Kochtechnik verbessert und den Genuss wieder mal ganz bewusst in den Mittelpunkt gestellt

Gemeinsam Kochen beim Webinar, dabei entsteht gebratener Spargel mit ofengeschmorten Paradeisern & Feta.
“Kochen leicht gemacht in 3 x 3 Tagen”, eine Teilnehmerin schaut und kocht nach.
“Kochen leicht gemacht in 3 x 3 Tagen”, zum Abschluss machen wir eine Online-Verkostung.

Bei alldem hab ich mich sooooooo viel Technik auseinandergesetzt wie nie zuvor in meinem Leben. Auch dabei hat’s sehr gut getan, jemanden wie Matthias an meiner Seite zu haben 💕 Er stellt sich nämlich freundlich und bestimmt, gegen meinen Glaubenssatz, der da besagt “ich kann mit Technik nicht umgehen”. Er hilft mir, wenn ich alleine wirklich nicht mehr weiter komme und er hört nicht auf mich, wenn ich finde, der Bildschirm am Laptop sei groß genug, das kleine Handystativ reiche aus, … Und ich muss an dieser Stelle zugeben: So kann Technik Spaß machen! Ups!!!

Wenn ich so, …
… dann Matthias so.

Weiterbildung in Bild & Ton

Beim Vorbereiten und Halten des Online-Kurses ist mir bewusst geworden, wie gut Kochen, Schmecken und Genießen online funktionieren, aber auch wie groß meine Scheu vor der Technik (trotzdem noch) und der Kamera (ganz allgemein) ist. Eine ziemlich klare Erkenntnis, auch wenn ich zuerst nicht wirklich gewusst habe, was ich damit anfangen soll. Wie leg ich die Scheu vor der Kamera ab? Ich red zwar gerne, aber vor der Kamera … was und vor allem wie soll ich’s sagen?!

Weiter ging’s mit der Weiterbildung! Mit großem Spaß hab ich an den coolen Video-Challenges von Petra-Maria Popp teilgenommen und war dann auch in ihrer Video-Star Akademie.

Dabei ist u. a. dieses Reel entstanden – ich mag’s immer noch und find’s echt toll, dass es auf FB bereits 5.800 Mal angeschaut wurde 🤩

Die Idee dahinter: Der praktische Wert eines guten Sparschälers wird meiner Meinung nach absolut unterschätzt. Sein reeller Wert hält sich ja sehr in Grenzen – was wohl mit ein Grund ist, warum man oft zu viele Sparschäler in meist fragwürdiger Qualität in der Lade hat und gar nicht weiß, welchen man wofür verwenden soll … Wenn Du jetzt Lust hast, mehr über Sparschäler zu lesen, dann geht’s hier zu meinem Blogartikel Der Sparschäler – ein gar nicht so unbedeutender Küchenhelfer.

Zurück zur Weiterbildung und damit zum Wichtigsten, das ich dieses Jahr über Videos gelernt habe: Das Aufnehmen und Bearbeiten braucht Zeit und das ist okay so. Es ist also nichts, das man so nebenbei macht.

Video-Guide Kräuter

Ganze zwei Tage hat es gebraucht, die Videos für meinen Video-Guide Kräuter aufzunehmen und ehrlich gesagt, bin ich nur wegen der neuen Erkenntnis (Das Aufnehmen und Bearbeiten von Videos braucht Zeit und ist nicht etwas, das man so nebenbei macht.) dran geblieben. Echt!!!

Während dem Drehen der Videos, …
… wenn ich mich immer und immer wieder verspreche 🙃

Und dabei ist dieser Video-Guide so ein Herzensprojekt von mir. Denn Kräuter sind sehr einfach zu verwenden, aber es erhöht den Spaß und die Kombinationsmöglichkeiten beim Kochen, wenn man weiß, wann Kräuter geschmacklich ganz selbstbewusst im Vordergrund stehen können und wie sie aus dem Hintergrund den Eigengeschmack einzelner Zutaten verstärken.

Der Video-Guide Kräuter ein schönes, aber auch herausforderndes Herzensprojekt.

Drum hab ich für den Video-Guide kurze Videos zu Basilikum, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch und aufgenommen, in denen ich, wie ich meine, über spannende Hintergrundinformationen, meine liebsten Verwendungsmöglichkeiten und echt coole Geschmackskombinationen plaudere. Zur Ergänzung hab ich dann noch zu jedem der fünf Kräuter kurze Texte zu Aufbewahrung und Haltbarmachen geschrieben. Franzi, meine wunderbare virtuelle Assistentin, hat dann aus den vielen einzelnen Teilen ein tolles Ganzes gemacht. Ich bin immer noch ganz begeistert! Ihr hoffentlich auch!!


Wenn Du Dir meinen Video-Guide schon geholt hast, dann freu ich mich über Dein Feedback 😊 Gefällt Dir das Format? Was hättest Du gerne anders? Was würde Dich noch interessieren und in ein ähnliches Format passen? Klick hier um zum Kontaktformular zu kommen oder schreib mir unter barbara@weissbacher.bio


Wenn Du meinen Video-Guide noch nicht hast, aber jetzt Lust hast, ihn Dir anzusehen:
Hier kannst Du Dich anmelden.

Kräuter, Kräuter, Kräuter, …

Was Küche saubermachen und Autowaschen miteinander zu tun haben

Auf den ersten Blick gar nichts. Auf den zweiten aber ganz schön viel!

Von meinen Kundinnen höre ich oft, niemand außer sie mache die Küche wirklich sauber und es bliebe ihnen daher gar nichts anderes übrig, als sich selber darum zu kümmern. Ersteres mag schon stimmen, aber um zweiteres nicht als einzige Wahrheit stehenzulassen, bzw um die Sicht darauf etwas zu verändern, ist mir dieses Jahr folgender Vergleich klar geworden:

Bei uns ist Matthias der, der die Autos innen und außen sauber macht und das mit richtig gründlicher Liebe. Um hier ganz ehrlich zu sein, ich denk mir da durchaus auch mal “das ist doch jetzt noch gar nicht notwendig”, und bin damit auch schon am Punkt: Die Autos sind nie so dreckig, dass ich ans Putzen denke! Und wenn sie manchmal schon recht dreckig sind, brauch ich echt nicht hoch zu pokern, denn ich weiß, Matthias wird sie sicher bald putzen …

Um mich nicht ganz so hinzustellen, soll nicht unerwähnt bleiben, dass ich die Bodendackerln schon auch mal ausbeutle, ich wisch auch die ärgsten Brösel von den Sitzen und die Scheiben putz ich mitunter auch – aber alles halt nicht so, dass es Matthias wirklich sauber vorkommt.

Meine These ist: Es verhält sich mit dem Aufräumen der Küche meist genauso.

Und ja, ich bin fest davon überzeugt: Eine gemeinsame Nutzung und das abwechselnde Saubermachen der Küche ist genauso möglich und mitunter sogar notwendig wie das abwechselnde Kochen. Ich sag nicht, dass es einfach ist, denn es gehören Dinge wie Loslassen, Zurücknehmen, Mut und Organisation dazu. Aber die Welt um uns hat sich weiterentwickelt und daher möchte ich jede Frau, die das Kochen und Aufräumen der Küche als Last empfindet, dabei unterstützen, es nicht mehr selbstverständlich als ihre Aufgabe zu sehen.

Vegane Roadshow

“On the Road again”, hieß es dann doch noch für Cotton Classics und für mich, die vegane Beratung und Überzeugungsarbeit aus Sicht einer Köchin wieder aufzunehmen.

Vielleicht hast Du meinen letztjährigen Jahresrückblick gelesen und erinnerst Dich: Cotton Classics ist ein Textil-Wiederverkäufer, der seine (coronabedingt nicht ganz) jährliche Roadshow vegan becatert haben wollte.

Die Zeit, die die Koch-Coachin und die Privatköchin in mir durch die Absage der Roadshow im Frühjahr 2022 für eine gedankliche Zwiesprache hatten, hat gutgetan!

In der Kommunikation mit den Mitarbeiter:innen konnte ich viel Angst und Druck herausnehmen, indem ich sie daran erinnert habe, dass auch bei “normalen Caterern” nicht allen alles schmeckt und nicht immer alles glattläuft. Sehr banal, aber sehr wirkungsvoll.

Bei der Kommunikation mit den Caterern hab ich den Genuss noch mehr in den Mittelpunkt gestellt und mich wieder gefragt, warum vegane Gerichte so oft neu erfunden werden und so selten auf schon bestehende oder leicht abwandelbare Rezept zurückgegriffen wird … Ein fast schon philosophisches Thema, das mich sehr fasziniert!

Das vegane Catering bei der Roadshow von Cotton Classics hat funktioniert, wie Caterings halt so funktionieren. Einiges war sehr gut, vieles war okay und manches ist einfach übriggeblieben. Ich freu mich riesig, Teil dieses Projekts gewesen zu sein und bin schon gespannt, was es 2023 bei der Roadshow zu essen geben wird.

Das Tian Bistro ist der perfekte Ort, um so ein Projekt abzuschließen. Danke, Wolfgang, für Dein Vertrauen! (Mehr zum Tian Bistro weiter unten.)

Wo bin ich und wo will ich hin?

Eine Frage, die ich mir für Barbaras Küche schon lange stelle und für die’s mir sooooo schwerfällt, eine Antwort zu finden.

Im BeOriginal Bootcamp hab ich mich unter Führung von Monika Frauendorfer auf die Reise zu meiner Positionierung gemacht. 30 Tage lang beantworte ich (mir) täglich eine der Fragen, mit der mich Monika sanft, aber mit Vorsatz näher zu dem bringt, wofür ich wirklich brenne. “Geht nicht”, im Sinne von “dafür interessiert sich niemand” gibt’s nicht bei ihr. Die wöchentlichen Sessions, in denen wir meine beantworteten Fragen durchgehen und in Verbindung zu den vorhergegangenen Fragen bringen, sind unglaublich toll! Es ist gar nicht so einfach, das, was ich offline so gerne mache in die Onlinewelt zu bringen. Manchmal wünsch ich mir, dass es doch bitte “einfach funktioniert” und dann bin ich wieder total glücklich über den Weg, den ich gehe und die Fragen, die ich mir dabei stelle.

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich weiß immer noch nicht genau, was ich anbieten werde, aber ich bin nicht mehr verzagt, sondern spüre den Mut, der mich diese Entscheidung wird treffen lassen. Das tut gut!

Die Sessions mit Monika machen immer Spaß, auch wenn sie superintensiv sind.

Was die Privatköchin so alles getan hat

Als Privatköchin war ich dieses Jahr ganz schön unterwegs – und habe es genossen! In Wien gibt es Kund:innen, für die ich immer noch regelmäßig koche, in Bregenz durfte ich u.a. nach einer Hochzeit und für einen Firmenabschied kochen und dann hab ich auch ein paar große Feste bekocht.

Es war ein wunderbares Koch-Jahr, von dem ich gerne ein paar Eindrücke teile:

Ein großes Gartenfest im Burgenland.

So richtig viele Vorspeisen – bald kommen sie nach und nach aufs Buffet.
Aaron grillt 🤩
Gefüllte Paradeiser kurz bevor sie ins Rohr kommen.

Für 4 Tage war ich bei einer Kundin im Waldviertel, um dort den kulinarischen Part für ein großes Geburtstagsfest zu übernehmen.

Von meiner Kundin und ihrem Mann, dem Geburtstags”kind”, gepflückte Brombeeren auf dem Weg zu einem Brombeer-Merengue Kuchen.
Ich liebe diese langsamen Vorbereitungen.
… und zwischendurch eine Runde laufen!
Der Tag des Festes ist gekommen, die Gäste sind da und die Vorspeisen vorbereitet.
Aaron grillt wieder 😍
Mitternachtsgulasch mit Rindfleisch von einem Demeter Bauernhof in der Gegend.

Ein karibisches Menü in Süßenbrunn und, wie so oft, wenn ich karibisch koche, hab ich mir dabei gedacht, dass ich es viel öfter tun sollte. Die karibische Geschmacksvielfalt find ich einfach immer wieder toll🍹

Island Caprese – der Klassiker mit einem sehr karibischen Twist.
Hinten links: Curryerdäpfel – meine absolute Lieblingsbeilage!
Gebratene Kochbananen dürfen zur Hauptspeise natürlich nicht fehlen!

Beim Kochen für eine Familie, die sich aus Wien und Kärnten kommend, in einem der wunderschönen Apartments des Halwina Hideway in Sibratsgfäll zusammengefunden hat, hatte ich Hilfe von meiner Kundin und dabei auch wirklich viel Spaß.

Mit Heidi beim Kochen 💕
Lavendel und Blüten vom Kräutergarten hinterm Haus.
Hirschrücken


Bei der Veranstaltung Mehrerlei in Hohenems hab ich mir für Magdalena vom Weltladen Aufstriche und Kuchen mit Zutaten aus ihrem Sortiment ausgedacht und dann auch gemacht.

Platz ist in der kleinsten Küche 🤩
Bauerntopfen mit Harissa (als Gewürzmischung, die’s so im Weltladen zu kaufen gibt), Roter-Linsen Aufstrich mit Schwarzkümmel, Vorarlberger Bergkäse mit Gurken-Marillen Salsa, Kardamomkuchen mit Mascarponecreme und Feigen aus Höchst.

Ein cooles Erlebnis, in diesem Airbnb in der Wiener Josefstadt zu kochen – da war alles echt alt-wienerisch.

Die Küche …
… das Service 😍

Im Dezember habe ich dann noch einen Ausflug nach Salzburg gemacht, um für die Weihnachtsfeier von one2zero zu kochen. Für ein Unternehmen, dass die Vision hat, eine grüne Zukunft für andere Unternehmen umsetzbar zu machen, setz ich mich doch gerne in den Zug!

Das nenn ich Küche mit Aussicht!
1 E-Platte, 1 Induktionsplatte, 18 Gäste – ich lieeeeebe solche Herausforderungen!

Kochkurse nur mehr für geschlossene Gruppen

Ich habe mein Kochkurs-Angebot umgestellt und biete nur mehr Kurse für geschlossene Gruppen an. Das war keine spontane Entscheidung von mir, sondern hat sich in den vergangenen Jahren so entwickelt. Aufgrund von Corona waren Kochkurse in den letzten Jahren nur in geschlossene Gruppen möglich und was soll ich sagen: Ich war begeistert von der Qualität dieser Kochkurse – konnte ich mich doch ganz auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gruppe einstellen!

Auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist, eine Entscheidung gegen offene Kochkurse zu treffen, es hatte auch etwas sehr Positives: Ich habe dieses Jahr an so vielen unterschiedlichen Orten Kochkurse gehalten, wie schon lange nicht!

Es war ein spannendes Kochkurs-Jahr, von dem ich gerne ein paar Eindrücke teile:

Karibisch Kochen mit einer Familie am Dornbirner Bödele.

Karibische Kräuterbutter
Kürbis Patties to be.
Die Vorspeise ist angerichtet! Lauwarme Lachsforelle mit Mango, roten Rüben und Kren.

In der Nähe von Graz hab ich einen Fisch-Kochkurs gehalten, bei dem das Hauptthema Fisch in der Salzkruste war.

Hat nicht direkt was mit dem Kochkurs zu tun, aber ich finde die Fahrt nach Graz schon immer wieder sehr schön!
Den Fisch aus der Salzkruste holen, zerteilen und anrichten.
Reste

Ich hab einen 2-tägigen Kochkurs zusammengestellt, den eine Mutter ihren erwachsenen Söhnen geschenkt hat und in der Glashausküche einen wunderbaren Ort gefunden, um ihn zu halten.

Es ist alles vorbereitet …
… und ich freu mich auf die Teilnehmer:innen!
Lernen, wie man Grißnockerln formt, war einer der Wünsche für den Kochkurs.

Mit Mitarbeiter*innen von Eurotours hab ich im Andante Kreolisch gekocht – auch ein wunderbarer Ort für Kochkurse, Feste und Essen!

Daniel vom Andante legt die Schürzen zusammen.
Wir beginnen mit einem Sundowner 🍹
Kreolische Fischpäckchen und für die Vegetarier:innen und Veganer:innen kreolische Gemüsepäckchen.
Der Tisch ist gedeckt und die Arbeit getan: Das gemeinsame Abendessen kann beginnen!


Kulinarische Highlights, Entdeckungen & wo’s immer wieder gut ist

Landhaus Bacher

Meine Mama schenkt mir zum Geburtstag ein tolles Essen in einem speziellen Lokal – eine wunderschöne Tradition, die ich jedes Jahr wieder sehr genieße. Die letzten Geburtstage habe ich aber zusammengespart und dieses Jahr war’s so weit: Wir waren wieder im Landhaus Bacher in Mautern. Was für ein schöner Abend!

Ich mag das Aufeinandertreffen von fast biederem Interieur und richtig spannenden Gerichten. Meine Begeisterung über das vegetarische Gericht auf der Kart ist groß, aber ich finde, das klassische Menü, das sich meine Mama bestellt hat, schmeckt kontrastreicher und hat beim Kochen offensichtlich mehr Spaß gemacht.

 

Das vegetarische Menü liest sich abwechslungsreicher als es schmeckt
Es war ein wunderschöner und sehr köstlicher Abend. (Meine Mama wird nicht gerne fotografiert – daher nur ihre Arme … )

Hausbar

Weil’s mich letztes Jahr so begeistert hat, wollte ich dieses Jahr unbedingt wieder hin! Gemeinsam mit Natalie, die Lebensgefährtin meines Bruders, meinem Bruder, Aaron, und Matthias war’s ein wunderschöner und sehr köstlicher Abend.

Aaron mixt selber super Cocktails und ist sehr oft mein Backup, wenn’s um Getränke oder Kochen mit Alkohol geht. Daher hat das gemeinsame Schmecken und Vergleichen der Cocktails und der Gerichte besonders großen Spaß gemacht 🍹

Die Speisekarte mit den Hauptzutaten der Gerichte und Cocktails. Mittlerweile ganz vegetarisch.
Eine etwas unscharfe und verspiegelte Erinnerung an einen superschönen Abend.

Gasthaus Jagetsberger

Ein Wirtshaus, wie man sich’s wünscht und das um die Ecke meiner Wohnung in Wien 🤩 Da lass ich jetzt einfach die Fotos sprechen … Vorm Hingehen reservieren!

Weil der Hunger so groß war, bekommen wir Schnitzerln noch bevor das Lokal aufsperrt!
Ein flaumiges Grießnockerl und ein super gschmackiges Leberknödel in einer liebstöckeligen Rindsuppe.
Supermürbe Beiried & Kürbis mit Biss
Kürbistascherln

Tian Bistro

Vegetarisch, vegan und köstlich! Besonders schön find ich den Sharing Chef’s Garden am Abend. Da gibt’s ein Menü, bei dem die Gerichte zum Teilen und Ausprobieren in die Tischmitte gestellt werden. Echt sehr gut und echt sehr reichlich. Macht im Schanigarten und mit lieben Menschen besonders viel Freude.

Das Menü.
Einige der Vorspeisen.
Das Rote Rüben Tartar – mein absoluter Liebling.
Kokosmilchreis mit Rhabarber – die Nachspeise, die auf der fotografierten Speisekarte nicht drauf ist.
Der Schanigarten.

Moritz

Die Zutaten sind bio und so regional wie möglich. Roland kocht echt gut und das Service hat richtig Charme. Es überrascht niemanden, dass das Moritz in Hohenems zu meinem Lieblingslokal geworden ist.

Die Speisekarte im Sommer.
Wildragout mit Brösel-Spätzle.
Schweinerücken mit Weißkraut.
Besuch aus Wien! Ein schöner Abend im Moritz mit Ruth und meinem Papa.


Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2022

  • Was bedeutet leicht wallend kochen?
    Mein erster Blogartikel in dem ich mich mit einem Aspekt der Kochtechnik beschäftige. Ich finde es gar nicht so einfach, die Begriffe aufwallen, leicht wallen und wallen so zu beschreiben, dass es für Kochanfänger und versierte Köch*innen gleich interessant ist. 
  • Kulinarische Monatsrückblick Jänner
    Ein grober Rückblick auf das, was ich im Jänner gekocht habe – da bekomm ich beim Durchlesen grad wieder Ideen und Gusto!
  • Kochkurs oder Koch-Coaching? Was sind die Vorteile und Nachteile?
    Kochkurse werden oft als DIE Möglichkeit gesehen, das eigene Kochen zu verbessern. Warum sich das Koch-Coaching dafür eigentlich viel besser eignet und Kochkurse aber dennoch voll super sind, beschreibe ich in diesem Blogartikel.


Mein Jahr 2022 in Zahlen

  • Die Anzahl meiner Follower auf Instagram ist von 268 auf 417 gewachsen.
  • Die Anzahl meiner Abonnent*innen auf der Facebook Fan-Page ist von 369 auf 496 gewachsen.
  • Die Anzahl meiner Newsletter Abonnent*innen ist von 390 auf 520 gewachsen.
  • Ich habe 30 Blog-Beiträge geschrieben (2021 waren es 9 )
  • Ich bin 15 Mal mit dem Zug von Hohenems nach Wien gefahren. Von Wien nach Hohenems bin ich 13 Mal mit dem Zug und 2 Mal mit dem Auto gefahren.


Was 2022 sonst noch los war

Ein zu viel an Optimierung ist mitunter auch nicht das Wahre 🙃 Oliver und ich haben viel zusammen gelernt – seit Herbst lernt er allein und macht das echt super!
Ich hole das Rezept von meiner Oma hervor und wir machen uns ans Krapfen backen.
Mein erster Funken. Mit dem Funken wird in Vorarlberg der Winter ausgetrieben. Warum dabei immer noch Hexen-Puppen mit verbrannt werden, konnte mir bis jetzt niemand sinnvoll erklären …
Weil das Gesund werden nach der Corona-Erkrankung zäh läuft und auch sonst alles ein bissl schwierig ist, bekomme ich dieses Packerl von einer lieben Freundin aus Wien. Danke Petra ❤️
Im Interview mit Shivani Vogt von Frau Selbstbewusst. Es geht ums Kulinarische Selbstbewusstsein – ein superspannendes Thema, wie ich finde. Wenn’s Dich interessiert, kannst Du den Podcast hier nachhören.
Bei meinen Wien-Besuchen werde ich immer wieder von meiner Mama bekocht 💞
Und auch von Ruth und meinem Papa werde ich in Wien regelmäßig verwöhnt 💕
Nach langer Zeit wieder ein Klassentreffen 🤩 Viele meiner ehemaligen Klassenkamerad:innen haben mich nicht wiedererkannt, was ich durchaus verstehen kann, denn ich hab mich echt sehr verändert. (Am Foto bin ich die fünfte von Links.)
Dieses Jahr mach ich viel im Garten. Das tut uns beiden gut.
Seit dem Sommer unterstützt mich Franziska Pones bei der technischen Umsetzung meiner Online-Projekte. Was für ein Luxus 😎
Seit September trainiere ich im Fitness Ibiza Online Club und bin begeistert! Sandra macht das auf eine so besondere Art 💕 Mir macht sogar das Training mit Hanteln Spaß … aber das braucht jetzt echt nicht weitererzählt werden.


Mein Ausblick: Das wartet 2023 auf mich

  • Launchen
    All das umsetzen, was ich letztes Jahr gelernt habe und zweimal launchen. Dass ich das jetzt schon geplant habe, hilft mir hoffentlich bei der Umsetzung!
  • Online mehr 1:1
    Auch wenn’s ums Kochen geht, eignet sich die Onlinewelt hervorragend zur Betreuung von 1:1 Kund:innen. Im Frühjahr werde ich daher ein knackiges 1:1 Programm launchen, mit dem ich ganz individuell auf meine Kund:innen eingehen kann.
  • Kochkurse & Events
    Mit großen Gruppen zu arbeiten und für Feste zu kochen macht mir – ganz ortsunabhängig – schon sehr großen Spaß. 2023 bitte mehr davon!
  • Privatköchin
    Meine Wien-Aufenthalte so organisieren, dass ich meine Stammkund:innen im Vorfeld informieren kann.
  • Online Präsenz
    Meine Online-Präsenz möchte ich festigen und steigern. Mein Fokus liegt dieses Jahr dabei auf meinem Blog und meinem Newsletter.
  • Bloggen
    Ich finde es einfach so wichtig, das Kochen von den verschiedensten Seiten zu beleuchten, daher werde ich mehr kochbezogene Blogartikel schreiben – auch wenn mir das nicht immer leicht fällt.
  • Website
    Meine Website und meine Angebote überarbeiten.
  • Umsatz
    Mein Hauptumsatz wird auch 2023 noch von Aufträgen als Privatköchin und von Kochkursen kommen, aber mein großes Ziel ist es, ihn durch Online-Programme zu steigern.


Mein Motto für 2023

Mein Motto für 2023 lautet: UMSETZEN UND DRANBLEIBEN

Die Treppe im Frauenmuseum Hittisau.

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